WKÖ-Vize RfW-BO Amann zu "Tankstellensterben": Regierung lässt Wirtschaft, Konsumenten, Tankstellenbetreiber "im Regen stehen".

Die Bruttomargen der Tankstellenbetreiber hätten sich in der Vergangenheit etwa halbiert, die hohen Spritpreise schaden zusätzlich. RfW fordert die Einführung einer "Flexi-Klausel".

Wien (OTS) - "Hohe Benzinpreise kombiniert mit Tankstellensterben:
Die Regierung lässt sowohl Autofahrer, Wirtschaft und Konsumenten als auch Tankstellenbetreiber im Regen stehen", kritisiert heute WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann. "Durch Einführung einer Flexi-Klausel - je höher der Rohölpreis, desto niedriger die Steuer - könnten SPÖVP sofort die Preise an den Zapfsäulen sinken lassen", so Amann. Das würde auch den heimischen Tankstellenbetreibern nützen.

Die Bruttomargen der Tankstellenbetreiber hätten sich in den letzten Jahren in etwa halbiert. Zusätzlich würden immer mehr Konsumenten mit Karte zahlen. "Dass der hohe Spritpreis die Tankfüllung massiv verteuert, leistet dieser Entwicklung noch Vorschub - die Disagio-Kosten "knabbern" damit zusätzlich am ohnehin mageren Gewinn", so Amann. Statt im Sinne von Wirtschaft und Konsumenten tätig zu werden, schiebe Mitterlehner lieber indirekt den Tankstellenbetreibern den "schwarzen Peter" zu: "Sein "PR-Gag" Spritpreisrechner ändert nichts an der Höhe der Preise an der Zapfsäule. Indirekt suggeriert man den Konsumenten mit dieser teuren "Aktion sinnlos", dass der mangelnde Wettbewerb unter den "bösen" Tankstellenbetreiber mitschuld sei an den hohen Spritpreisen. Das ist "Kindesweglegung"", so Amann.

Auch die hohen Preise an Autobahntankstellen könne man nicht einfach den Tankstellenbetreibern "in die Schuhe schieben". "Es stünde dem Herrn Energieminister durchaus gut zu Gesicht, sich mit seiner Kollegin, Verkehrsministerin Bures, über das Thema Asfinag - deren Aufsichtsorgan sie ist - und die Höhe der Pacht von Autobahntankstellen zu unterhalten. Aber anscheinend lebt man hier nach dem Motto: Abputzen, abtäuschen - und sich die Budgetlöcher von Wirtschaft und Konsumenten stopfen lassen", so Amann.

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