Buwog-Causa - Krainer: Grasser soll Liechtensteiner Akten endlich rausrücken

Vaduzer Behörden verweigern Herausgabe wichtiger Unterlagen - Ex-Finanzminister soll Akten transparent machen

Wien (OTS/SK) - Krainer/Korruption/Grasser/Liechtenstein/U-Ausschuss/ Wie heutigen Medienberichten zu entnehmen ist, verweigert Liechtenstein die Herausgabe wichtiger Unterlagen zur Buwog-Affäre. Demnach könnten im Zuge der Buwog-Privatisierung über Liechtensteiner Konten, Firmen und Stiftungen, die Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser zuzurechnen sind, Provisionen geflossen sein. SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer fordert Grasser daher auf, der Justiz und dem U-Ausschuss diese Akten zugänglich zu machen: "Wenn bei der Buwog-Privatisierung tatsächlich alles so 'supersauber' gelaufen ist, wie das Grasser nicht müde wird zu betonen, soll er die Unterlagen endlich rausrücken. Bisweilen wirkt Grassers Umgang mit der Buwog-Causa eher 'superheimlich' und 'superintransparent'." ****

Freilich gilt für Grasser nach wie vor die Unschuldsvermutung. "Möchte der Ex-Finanzminister über jeden Verdacht unerlaubter Malversationen im Zuge von Republiksgeschäften erhaben sein, soll er der Justiz und dem U-Ausschuss alle Unterlagen zur Verfügungen stellen. Tut er das nicht, würde das eher den Eindruck bestärken, dass eben nicht alles so 'supersauber' gelaufen ist", so Krainer am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. (Schluss) mo/up

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