ÖH Innsbruck: STEOP verfehlt auch an Universität Innsbruck ihr eigentliches Ziel!

Wien (OTS) - Im Zeitraum zwischen Mitte Jänner und Anfang März fand an der Universität Innsbruck unter allen Erstsemestrigen eine von der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) initiierte Umfrage zur Studieneingangs- und Orientierungsphase (kurz STEOP) statt. Die Ergebnisse - immerhin 488 Studierende gaben an der Universität Innsbruck eine Rückmeldung - bestätigen die von der ÖH schon vor der Einführung genannten Gefahren und bekräftigen die Meinung, dass diese Husch-Pfusch-Aktion schnell repariert und überdacht werden muss.

"Die Berichte der Studierenden verstärken zum Großteil unsere Befürchtungen: die STEOP hat auch an der Universität Innsbruck ihr eigentliches Ziel verfehlt - von Orientierung für das Studium fehlt in den meisten Fällen jede Spur", erklärt Benjamin Rohrer (AktionsGemeinschaft), Vorsitzender der ÖH Innsbruck.

"Großteils ist die STEOP nur eine Schikane für Studierende und erzeugt unnötigen Druck, da die meisten STEOP-Fächer jetzt schon nach ca. 2 Monaten Lehrveranstaltungszeit beendet werden müssen, damit die drei möglichen Prüfungsantritte vor Beginn des nächsten Semesters untergebracht werden können. Der Stoff, welcher zuvor in vier Monaten gelehrt wurde, wird nun in die Hälfte der Zeit gepresst, was zu enormem Druck für Studierende führt", so Rohrer.
Über 70% der Befragten gaben an, dass durch die STEOP zu viel Druck ausgeübt wird; 68% befanden, dass die STEOP nicht zur Orientierung beigetragen hat.

Die STEOP kann unserer Meinung nach nicht das Problem der Universitäten lösen und ist nur ein schlecht durchdachtes Instrument, um Studierende aus ihrem Wunschstudium zu drängen bzw. in vielen Fällen eine harte Knock-Out-Phase, die für Studierende schwerwiegende Konsequenzen hat", führt Rohrer weiter aus.
"Die STEOP soll ihrem eigentlichen Sinn und Zweck und somit auch ihrem Namen gerecht werden und Orientierung ohne psychischen Druck bieten. Wir fordern eine grundlegende Reform der Studieneingangs- und Orientierungsphase durch das Ministerium", schließt Rohrer.
Nähere Informationen und die detaillierten Ergebnisse der Evaluierung finden Sie auf http://www.oeh.cc

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Benjamin Rohrer
Vorsitzender ÖH Innsbruck
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