FPÖ-Obermayr: EU-Verkehrskommissar Kallas als Marionette der LKW-Lobby!

Monstertrucks haben auf Europas Straßen nichts verloren

Wien (OTS) - "Geht es nach der LKW-Lobby, soll es den Mitgliedstaaten künftig erlaubt sein, bilaterale Abkommen über grenzüberschreitende Fahrten abzuschließen", so heute der freiheitliche EU-Mandatar Mag. Franz Obermayr. "EU-Verkehrskommissar Kallas kündigte eine Neuinterpretation der relevanten Richtlinie für Gigaliner an. Sollte er sich mit dieser 'neuen' Richtline durchsetzen, so ist der verkehrspolitische Supergau auf Europas Straßen vorprogrammiert."

Dass das europäische Straßennetz für diese Art von Monstertrucks, mit einer Länge von bis zu 25,5 Metern und 60 Tonnen Maximalgewicht, nicht geeignet sei, werde von zahlreichen Experten bestätigt. Außerdem gehe von den Riesen-LKWs eine erhöhte Unfallgefahr aus, da sie die Sicht beeinträchtigten und längere Überholvorgänge notwendig machten. Gigaliner stellten besonders auf Steigungen und Gefällestrecken (Stichwort: Alpentransit) ein massiv erhöhtes Sicherheitsrisiko dar. Sie verursachten einen massiv erhöhten CO2-Ausstoß und machten teure Straßenadaptierungen nötig.

Obermayr abschließend: "Und liegt es im Interesse der EU, den Gütertransport wieder verstärkt auf die Straße zu verlagern? Ich hoffe nicht. Denn das konterkarierte alle Initiativen für den Ausbau des Schienenverkehrs."

Die von MdEP Mag. Franz Obermayr im EU-Parlament eingebrachte schriftliche Erklärung ist unter
http://www.europarl.europa.eu/sidesSearch/search.do?type=WDECL&langua
ge=DE&term=7&author=96981
abrufbar.

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