"Sei keine Dreckschleuder": Mehr Aktionismus im dritten Jahr der Initiative

Eisenstadt (OTS) - Die Initiative "Sei keine Dreckschleuder -Straßengräben sind keine Mülldeponie" startet in die dritte Saison. Sie soll, wie auch in den Jahren davor, eine nachhaltige Reduktion des Abfallaufkommens auf Burgenlands Straßen erzielen.

"Auch heuer werden verschiedenste Aktionen gestartet und es wird auch bewusst zu mehr Aktionismus gegriffen. Die Initiative will wieder für Verwunderung sorgen, wenn sich Müllberge auf verschiedensten Kreisverkehren im Burgenland häufen. 20 Säcke voller Müll wurden zum Beispiel im vergangenen Projektjahr im Kreisverkehr zwischen Eisenstadt und Trausdorf deponiert. Das ist jene Menge Müll, den die Mitarbeiter der Straßenmeisterei rund um Eisenstadt in nur drei Tagen aus dem Straßengraben geholt haben", so die Initiatoren der Kampage.

"Sei keine Dreckschleuder" ist eine Initiative des Amtes der Burgenländischen Landesregierung, der Landesumweltanwaltschaft und des ORF Burgenland in Zusammenarbeit mit der ASFINAG, dem Burgenländischen Müllverband (BMV) und McDonalds.

Die Kampagne "Sei keine Dreckschleuder" in den Medien

Die Initiative "Sei keine Dreckschleuder" wird in zwei Wochen - vom 26. bis 31. März und 25. bis 30. Juni 2012 - intensiv mit Spots im Hörfunk- und TV-Programm des ORF Burgenland beworben. Berichte und Reportagen werden die verschiedensten Projekte begleiten.

Transparente an Brücken der Landes- und Schnellstraßen sowie Autobahnen werden auf die Aktion hinweisen. Die Fahrzeuge der Straßenverwaltung, des BMV und der Landesumweltanwaltschaft werden auch im dritten Jahr mit Aufklebern ausgestattet. Plakate mit dem Sujet "Sei keine Dreckschleuder" werden an neuralgischen Punkten wie beispielsweise an Kreisverkehren, vor Fast-Food-Restaurants etc. aufgestellt.

Neu hinzu kommen Infotafeln, die einen fixen Platz neben den Straßen erhalten werden. In den Restaurants von McDonalds wird auf den Tabletts auf die Aktion hingewiesen.

"Sei keine Dreckschleuder": Die Initiatoren

Straßenbaulandesrat Helmut Bieler: "Die Initiative soll auch im dritten Jahr ein Umdenken bei den Menschen herbeiführen. Allein auf Burgenlands Straßen landen jährlich 1.400 Tonnen Müll, die Entsorgung kostet eine Million Euro. Das sind verschwendete Steuergelder, die durch diese illegale Müllentsorgung aufgebracht werden müssen."

Landesumweltanwalt Mag. Hermann Frühstück: "Straßen sind kein Abfallkübel und sollen auch nicht mehr als solche verstanden werden. Wir wollen mit unserer Kampagne bewirken, dass jeder Autofahrer seinen Müll dort entsorgt, wo er auch hingehört: Sorgfältig getrennt, in die jeweilige Tonne oder abgegeben bei der lokalen Abfallsammelstelle.

ORF-Landesdirektor Karlheinz Papst: "Der ORF hat sich im Sinne des Public Value zum Ziel gesetzt, nicht nur über gesellschaftspolitische Themen zu berichten, sondern auch zu handeln. Aus diesem Grund unterstützen wir die Initiative 'Sei keine Dreckschleuder' auch heuer wieder sehr gern und wollen in unseren Medien auf die Problematik hinweisen."

Dr. Leonhard Schneemann, Obmann des BMV: "Als Auftakt zur Kampagne organisiert der BMV abermals eine landesweite Flurreinigungsaktion. Dabei werden alle Gemeinden des Landes eingeladen, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Im Vorjahr waren 105 Gemeinden dabei und haben 245 Tonnen Müll gesammelt."

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