Gesundheitsminister Stöger, BILLA und Iboschwein-Partnerbetriebe: Auch bei Schweinen wird auf gentechnikfreie Futtermittel umgestellt

Wiener Neudorf (OTS) - Bei BILLA wird nun - nach dem Umstieg bei Geflügel - auch bei Hofstädter Schweinefleisch auf gentechnikfreie Futtermittel umgestellt. Iboschwein Betriebe aus Oberösterreich sind Partner, das Fleisch ist - zusätzlich zur herkömmlichen Ware - ab 26.3. in den Filialen zu finden.

Seit Mitte Feber bezieht BILLA (genauso wie die anderen Handelsfirmen der REWE International AG - MERKUR, PENNY und ADEG) von seinen österreichischen Hühner-Lieferanten nur noch Tiere, die mit kontrolliert gentechnikfreiem Futter aufgezogen werden. Nun setzt BILLA den nächsten Schritt: Von Iboschwein Betrieben aus Oberösterreich wird nun Fleisch von Schweinen bezogen, die mit gentechnikfreiem Futter - nämlich mit gentechnikfreiem Soja -aufgewachsen sind. Nur solche Lebensmittel dürfen nach dem österreichischen Lebensmittel-Codex als "gentechnikfrei" verkauft werden. "Mir ist die Wahlfreiheit der Konsumentinnen und Konsumenten sehr wichtig. Viele Menschen wollen gentechnikfreies Fleisch. Jetzt gibt es neben Bio-Fleisch eine weitere Wahlmöglichkeit", betont Gesundheitsminister Alois Stöger.

Wichtiges Zeichen in der konventionellen Landwirtschaft

"Was in der Bio-Landwirtschaft Alltag ist, möchten wir nun auch im konventionellen Bereich weiter vorantreiben und uns so für gentechnikfreie Nahrungsmittel engagieren. Mit dem Pilotprojekt bei Schweinefleisch setzen wir das nächste starke Zeichen in der Branche", so BILLA Vorstand Josef Siess. Ab 26. März gibt es das erste konventionelle gentechnikfreie Schweinefleisch in allen 1.000 BILLA Filialen zu kaufen. Ersichtlich für die Kunden ist die Gentechnikfreiheit beim Hofstädter Schweinefleisch durch das ARGE Gentechnikfrei-Zeichen.

Der Kunde kann bei BILLA so nun bald zwischen Bio-Fleisch (hier werden die Tiere selbstverständlich mit kontrolliert gentechnikfreiem Futter aufgezogen), konventionellem Schweine-Fleisch mit dem ARGE Gentechnikfrei-Zeichen und herkömmlichem, konventionellen Schweine-Fleisch wählen.

Franz Oberndorfer, Geschäftsführer von der Oberndorfer Fleisch GmbH Oberösterreich und Initiator und Projektentwickler von Iboschwein: "Iboschwein wurde gemeinsam mit Bauern aus Oberösterreich innerhalb der letzten zwei Jahre konzipiert und realisiert. Unser Ziel war es, qualitätsmäßig, trotz der bereits sehr hohen Qualität österreichischer Produkte, noch einen Schritt weiter zu gehen. Das Ergebnis: 100 Prozent unverfälschter Genuss ohne Gentechnik für die Konsumenten. Sämtliche Ibobauern werden nicht nur auf die Gentechnikfreiheit zertifiziert, sondern des Weiteren werden besondere Maßstäbe im Hinblick auf optimale Tiergesundheit vom Stall bis zur Schlachtung und auch beim Lebend-Tiertransport gesetzt. Durch sehr kurze Tiertransportwege stellen wir zum einen sicher, dass die Tiere möglichst stressfrei angeliefert werden und zum andern kann dadurch der CO2-Ausstoß möglichst gering gehalten werden. Mit BILLA als Partner wird das Fleisch nun erstmals flächendeckend in ganz Österreich erhältlich sein."

Hofstädter Fleisch: aufgezogen, geschlachtet und zerlegt in Österreich

Was übrigens zusätzlich generell bei BILLA gilt: Das gesamte Hofstädter Schweinefleisch ist durchwegs, über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg, aus Österreich: d.h. nicht nur geboren, sondern auch aufgezogen, geschlachtet und zerlegt. "Unser Weg der Regionalität und Gentechnikfreiheit führt zu noch höherer Qualität", erklärt Josef Siess. Das Fleisch aus gentechnikfreier Fütterung soll nämlich auch zarter und saftiger sein, bestätigen Spitzen-Köche. So wurden vor Verkaufsstart heimische Spitzengastronomen eingeladen, die Qualität des gentechnikfreien Schweinefleischs zu testen. Bei diesem Test stellten sie fest, dass das Fleisch sowohl saftiger als auch zarter ist als herkömmliches Schweinefleisch.

Ausnahme Futtermittel soll bei BILLA keine Ausnahme mehr sein

Grundsätzlich gibt es keine österreichischen Lebensmittel, die gentechnisch verändert sind. Nur bei Futtermitteln für heimische Tiere gibt es noch Handlungsbedarf. Bei den Legehennen, d.h. in der Warengruppe Eier, war BILLA bei dem Umstieg auf gentechnikfreie Fütterung im Jahr 2003 bereits Vorreiter - bald folgten auch andere diesem Beispiel. Auch bei der gentechnikfreien Milch war BILLA an vorderster Front mit dabei. Seit Dezember nimmt BILLA die Warengruppe Fleisch verstärkt in den Fokus, begonnen wurde mit Geflügel, weil hier die Umstellung aufgrund der geringen Betriebsanzahl am einfachsten war. Heute ist bereits das gesamte frische österreichische Hühnerfleisch bei BILLA - von Wech aus Kärnten, Titz in der Steiermark und Huber in Oberösterreich - gentechnikfrei. Puten werden ebenfalls bereits gentechnikfrei gefüttert, auch in den Regalen wird Putenfleisch demnächst in den BILLA Filialen zu finden sein. "Nächste Schritte in anderen Fleischbereichen sehen wir uns ebenfalls im Detail an", meint BILLA-Vorstand Siess. Weiters wird ein Studienprojekt für eine verbesserte Tierhaltung durchgeführt.

Interne und externe Kontrolle wichtiger Bestandteil des Konzepts

Kontrolliert und überprüft wird die Gentechnikfreiheit der Futtermittel vom hauseigenen Qualitätsmanagement, der ARGE Gentechnikfrei und zusätzlich von unabhängigen Institutionen. Sowohl der Warenfluss wird hier genauestens untersucht und die Futtermittel in regelmäßigen Abständen unangekündigt stichprobenweise beprobt.

Engagement für Gentechnikfreiheit seit 1997

Als Gründungsmitglied der ARGE Gentechnikfrei setzt sich BILLA, gemeinsam mit dem Mutterunternehmen REWE International AG, seit 1997 generell für gentechnikfreie Nahrungsmittel ein: Verlässliche Rahmenbedingungen für Produktion, Kennzeichnung und Kontrolle von gentechnikfreien Lebensmitteln sind hier die Hauptthemen.

Nachhaltiges Sortiment - regional, BIO, PRO PLANET

BILLA hat im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie ein nachhaltiges Sortiment im Fokus: regionale Produkte - so stammt u.a. der überwiegende Teil des Frischfleischsortiments oder 100 % der Eier aus Österreich, und Bio-Produkte stehen im Mittelpunkt. "Bio" gilt als die umwelt- und klimaschonendste Form der Landbewirtschaftung -hier leistet die Eigenmarke Ja! Natürlich seit 1994 Pionierarbeit. Sie ist die größte Bio-Marke des Landes und bietet mit rund 1.100 Produkten das mit Abstand größte Bio-Sortiment Österreichs an. Mehr Informationen zum nachhaltigen Engagement findet man unter www.billa.at.

Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/2805

Rückfragen & Kontakt:

Mag. (FH) Karin Nakhai,
Pressesprecherin und Leiterin Media Relations REWE International AG,
Industriezentrum NÖ-Süd, Straße 3, Objekt 16, A-2355 Wiener Neudorf
Tel.: +43 2236 600 5261, E-Mail: k.nakhai@rewe-group.at

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