GPF: Klares Nein zu einer Vollprivatisierung der A1 Telekom

Ja zur Entpolitisierung bei Vorstandsbesetzungen und im Aufsichtsrat

Wien (OTS) - (GPF/ÖGB) - Ein klares Nein zu einer Vollprivatisierung der A1 Telekom kommt von Helmut Köstinger, dem Vorsitzenden der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF). ÖVP Vizekanzler Michael Spindelegger möge seine plumpen Versuche, von den Skandalen der ÖVP abzulenken, endlich lassen. "Wahr ist vielmehr, dass die Probleme der A1 Telekom mit der Teilprivatisierung erst begonnen haben. Auch die ÖVP muss einmal erkennen, dass ihre Wirtschaftspolitik der letzten Jahre gescheitert ist. Wenn die ÖVP schon weniger politische Einflussnahme haben will, sollte sie sich besser aus dem A1-Telekom Aufsichtsrat zurückziehen und sich zukünftig bei Vorstandsbesetzungen nicht mehr einmischen", so Köstinger.++++

"Ja zur Entpolitisierung bei Vorstandsbesetzungen und im Aufsichtsrat, aber Nein zu einem weiteren Verkauf der staatlichen Anteile", fordert Walter Hotz, Vorsitzender des Zentralausschusses der A1 Telekom.

"Die neuerliche Debatte um den Ausverkauf von staatlichen Anteilen der A1-Telekom ist wieder einmal ein rein politisch motiviertes Manöver der ÖVP um von den eigenen Affären der Vergangenheit abzulenken. Durch weitere Privatisierungsschritte den verursachten Schaden bei der A1-Telekom auszugleichen kommt für uns sicher nicht in Frage", so Köstinger abschließend.

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