VP-Hartberger fordert Rücknahme des Hernalser Parkpickerlbeschlusses nach Währinger Bürger-Nein

Antrag auf Sondersitzung des Bezirksparlaments nach eindrucksvollem Nein der Währinger Bürger zum Parkpickerl

Wien (OTS) - "Obwohl Hernals der erste größere westliche Bezirk war, dem SPÖ und Grüne nach Gutsherrenart das Parkpickerl aufs Aug` drückten und damit ohne Not und Sinn die Nachbarbezirke Ottakring und Währing in Zugzwang brachten, zeigten die Währinger Bürger den rot-grünen Antidemokraten, was sie von deren Inkassoaktion tatsächlich halten: Nichts!", freut sich der Hernalser VP-Klubobmann Hartberger über das Währinger Parkpickerl-Nein und gratuliert den Währinger Bürgern zu ihrer Entscheidung.

Die Währinger Entscheidung sei umso beachtlicher, als von SPÖ und Grünen das komplette Arsenal an politischen Drohgebärden gegen ungehorsame Bürgermeinungen in Stellung gebracht wurde, kritisiert Hartberger. So schwadronierten die notorische Dienstwagen-Stadträtin Maria Vassilakou, der ewige grüne Polit-Groupie Rüdiger Maresch und die Hernalser Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer(SP) von Horrorszenarien für jeden Bezirk, der das Parkpickerl nicht einführe, wirft der Hernalser VP-Klubchef Hartberger den Verantwortlichen vor.

Da die Währinger Bürger den Parkraumbewirtschaftungs-Träumen aus dem grünen Stadtratsbüro eine eindeutige Abfuhr erteilt haben, besteht für VP-Klubchef Hartberger nun überhaupt keine Legitimation mehr für den Hernalser Parkpickerlbeschluss. Schließlich sei die Angst vor einer Parkpickerleinführung in Währing und die daraus resultierenden Parkpickerl-Flüchtlinge, die Hernals angeblich zu überschwemmen drohten, das Hauptargument der politisch schwer angeschlagenen Hernalser Bezirksvorsteherin gewesen, warum der 17. Bezirk die rot-grüne Parkraumbewirtschaftung unbedingt einführen müsse.

Der Aufforderung von Währings Bezirksvorsteher Karl Homole (ÖVP) an seine Vorsteherkollegen in den Nachbarbezirken zur Rücknahme der Parkpickerlbeschlüsse schließt sich Hartberger ohne Wenn und Aber an. "Wir brauchen intelligente Lösungen und Alternativen wie Park+Ride-Anlagen an den Stadtgrenzen, die Umsetzung der U5 für ein hochwertiges Öffi-Netz durch Hernals und viel mehr Garagenplätze im Bezirk", so Hartberger. "Was wir sicher nicht brauchen ist dieses undurchdachte rot-grüne Parkpickerl in Hernals."

"Die ÖVP Hernals wird deshalb gemeinsam mit den Freiheitlichen einen Antrag auf Sondersitzung des Bezirksparlaments einbringen um den geänderten Umständen Rechnung zu tragen und den Parkpickerlbeschluss zu revidieren", so Hartberger abschließend.

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