Innenministerin Mikl-Leitner und LH-Stv. Sobotka präsentieren neue Broschüre "Sicherheit in öffentlichen Gebäuden" in Melk

Kriminalprävention schult und informiert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Wien (OTS) - (Wien, 19. März 2011) Eine neue Broschüre des Bundesministeriums für Inneres (BM.I) in Kooperation mit dem Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ) informiert Führungskräfte als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über Sicherheitsmaßnahmen in öffentlichen Gebäuden.

Aufgrund einiger tragischer Vorfälle in öffentlichen Gebäuden mit Parteienverkehr - zuletzt im März 2011 in der Bezirkshauptmannschaft Wien-Umgebung in Klosterneuburg - wurde im Bundeskriminalamt unter Leitung des Büros für Kriminalprävention und Opferhilfe eine Arbeitsgruppe eingerichtet und gemeinsam mit Verantwortungsträgern von öffentlichen Einrichtungen ein Handbuch für Sicherungsmaßnahmen in öffentlichen Gebäuden erstellt.
In diesem "Nachschlagewerk" werden Hinweise für das Verhalten in Ausnahmesituationen und Tipps für den Schutz von Objekten sowohl für Führungskräfte als auch für Bedienstete gegeben. Zudem werden forciert Schulungen und Veranstaltungen im Exekutivbereich durchgeführt.

Aufgrund einiger tragischer Vorfälle in öffentlichen Gebäuden mit Parteienverkehr - zuletzt im März 2011 in der Bezirkshauptmannschaft Wien-Umgebung in Klosterneuburg - wurde im Bundeskriminalamt unter Leitung des Büros für Kriminalprävention und Opferhilfe eine Arbeitsgruppe eingerichtet und gemeinsam mit Verantwortungsträgern von öffentlichen Einrichtungen ein Handbuch für Sicherungsmaßnahmen in öffentlichen Gebäuden erstellt.
In diesem "Nachschlagewerk" werden Hinweise für das Verhalten in Ausnahmesituationen und Tipps für den Schutz von Objekten sowohl für Führungskräfte als auch für Bedienstete gegeben. Zudem werden forciert Schulungen und Veranstaltungen im Exekutivbereich durchgeführt.

Öffentliche Gebäude wie Gemeindeämter, Kindergärten, Schulen oder Kliniken sind tagsüber geöffnet und leicht zugänglich. "Der Schutz der Menschen in öffentlichen Einrichtungen steht an oberster Stelle. Dabei darf aber die Bürgernähe des Landes und die Offenheit und Serviceorientiertheit nicht aufgegeben werden", so Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka.

Auf 21 bzw. 17 Seiten werden daher beginnend bei Vorbereitunsgmaßnahmen, wie technischen und mechanischen Sicherheitshinweisen oder die Bildung eines Krisenteams über Verhaltensregeln im Krisenfall bis hin zur Nachbetreuung konkrete Hinweise und Anleitungen gegeben. Ebenfalls beinhaltet die Broschüre Empfehlungen für die Erstellung eines Krisenplans, die zu einer verbesserten Organisation im Falle besonderer Lagen beitragen können als auch eine Liste aller Service- und Notfallsnummern in Österreich.

Wissen schützt.

"Selbstverständlich kann sich auch jede und jeder Betroffene an die Exekutive wenden und ein kostenloses Beratungsgespräch vereinbaren", so Generalmajor Gerhard Lang, Leiter der Abteilung Kriminalstrategie und Administration im Bundeskriminalamt. "Die Beratung wird auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der jeweiligen Einrichtung, die es zu schützen gilt, angepasst."

"Krankenhäuser sind als sehr sensible öffentliche Einrichtungen besonderen Sicherheitsrisiken ausgesetzt", so der kaufmännische Direktor des Landesklinikum Mostviertel Melk Mag. (FH) Peter Hruschka. "Zu Recht erwarten Patientinnen und Patienten und ihre Angehörigen einen bestmöglichen Schutz. Das gilt für Leib und Leben ebenso wie für Hab und Gut."

Über die Broschüre

Erschienen ist die Broschüre mit der Unterstützung des Kuratoriums Sicheres Österreich, "denn Prävention ist nicht nur Aufgabe der Polizei, sondern die gesamte Gesellschaft kann ihren Beitrag zu einem sicheren Österreich leisten", so Christian Kunstmann, Generalsekretär des KSÖ.

Die neu erschienene Sicherheitsbroschüre "Sicherheit in öffentlichen Gebäuden" setzt sich aus zwei Teilen zusammen und richtet sich einerseits an Führungskräfte und andererseits an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Broschüren stehen auf der Homepage des Bundeskriminalamts unter www.bundeskriminalamt.at kostenlos zum Download zur Verfügung. Desweiteren sind sie über die Spezialisten der Kriminalprävention in den Bundesländern zu beziehen. Diese stehen unter der Nummer 059 133 auch für ein persönliches Beratungsgespräch zur Verfügung.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Inneres
Mag. Andreas Wallner, Pressesprecher der Bundesministerin
Tel.: +43 (0)1/53126-2027
andreas.wallner@bmi.gv.at
www.bmi.gv.at

Bundeskriminalamt
Mag. Silvia Strasser, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +43 (0) 1/24836-85004
Mobil: +43 (0) 664/264 07 13
silvia.strasser@bmi.gv.at
www.bundeskriminalamt.at

Büro Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka
Mag (FH) Eberhard Blumenthal
Mobil: +43 (0) 676 812 12 221
eberhard.blumenthal@noel.gv.at

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