Stadler: Strache soll blaue außenpolitische Chaostage unverzüglich beenden!

Straches "Außenpolitik" gefährdet Christen von Nigeria bis Syrien

Brüssel (OTS) - Der BZÖ Europaabgeordnete Ewald Stadler appelliert in Anbetracht der neuerlichen, blutrünstigen Attacken muslimischer Todesschwadronen auf Christen in Nigeria, welche vergangenes Wochenende dutzende Christen massakrierten, bzw. schwer verletzten, an FP-Chef Strache, seine christenfeindliche Außenpolitik unverzüglich zu beenden. "Strache, der noch vor wenigen Monaten dem neugewählten nigerianischen Präsidenten aus unerfindlichen Gründen zu dessen Wahl gratulierte, solle dringend die Gelegenheit der Osterzeit nutzen und in sich gehen! Während mit der Stimme Stadlers und seinem entsprechendem Debattenbeitrag das Europäische Parlament vergangene Woche eine Verurteilung Nigerias beschloss, scheint es Strache "als selbsternannten Kreuzritter des Viktor-Adler Markts" völlig kalt zu lassen, wenn unter dem korrupten, kriminellen nigerianischen Regime ganze christliche Landstriche ausgerottet werden, um einen Vorwand für die eigene, repressive Politik zu nähren", empört sich Stadler.

Als ebenso "irrational und absurd" ist laut Stadler auch die "skurrile Syrien-Pressekonferenz von Strache und seinem außenpolitischen Chef-Souffleur David Lasar zum Thema Syrien einzustufen, zu der extra ein absolut unbekanntes Phantom der so genannten syrischen Opposition aufgeboten wurde", so Stadler weiter. "Nachdem der "Arabische Frühling" bereits für zehntausende Christen Tod und Vertreibung bedeutete, predigt Strache nunmehr auch die Ausbreitung von Chaos, Umsturz und in Konsequenz einhergehende Christenverfolgung in Syrien", kritisiert Stadler. "Vielleicht", so die vage Hoffnung Stadlers, "schafft es Strache über die nahende Karwoche ein paar Tage abseits seines Souffleur-Kastens ein gutes Buch, oder zumindest ein paar aufschlussreiche Artikel zu lesen", so z.B. von Peter Scholl-Latour, der unter anderem in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau vom 8.3.2012 die westliche Heuchelei gegenüber Syrien scharf kritisierte und über das drohende Schicksal der Christen in Syrien meinte: "Und für die christliche Minderheit, sie macht zehn Prozent aus, wäre er (Anm.: der Sturz der Assad Regierung) die Katastrophe. Viele müssten fliehen. Es wundert mich schon, dass sich die Christen im Westen offenbar keinen Deut um das Schicksal ihrer syrischen Schwestern und Brüder scheren."

In der Tat ist aber nach Nigeria, Tschetschenien und der Syrien-Posse die Hoffnung Stadlers auf außenpolitische Weiterbildung auf der blauen Chefbühne sehr gering. "Sofern nicht, so Stadler, der Öffentlichkeit und den FP-Funktionären vorenthaltene Sonderinteressen des Duos Strache-Lasar bestimmend sind, welche die Abwegigkeit ihrer außenpolitischen Ausrichtung erklärbar machen, bliebe nur mehr die Diagnose der Ahnungslosigkeit und/oder Verwirrtheit, und dies so Stadler würde den falschen Propheten "Kreuzritter vom Viktor-Adler Markt" auf dieselbe, unberechenbare Stufe Stellen, wie etwa den "Kalifen von Köln", so Stadler.

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Robert Stelzl,
Büro Mag. Ewald Stadler MEP

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