FPK-Dobernig: Kärnten spart weit restriktiver als der Bund!

Einsparung von 400 Planstellen bzw. elf Prozent der Landesbediensteten - Verwaltungsreform bereits 2011 abgeschlossen

Klagenfurt (OTS) - Auf die großen Einsparungen des Bundeslandes Kärnten im Bereich der öffentlich Bediensteten verweist heute, Samstag, Kärntens Finanzlandesrat Harald Dobernig (FPK). Kärnten spare weit effizienter und restriktiven als andere Bundesländer und der Bund. "Im Gegensatz zum Bund haben wir kein löchriges Sparpaket im letzten Abdruck aus dem Hut gezaubert, sondern bereits im Jahr 2009 einen Reform- und Sparkurs eingeleitet. Insbesondere die Reform des Personalbudgets führt bereits zu einer deutlichen Entlastung der Kärntner Finanzen", so Dobernig.

Seit Start des Projektes im Juli 2010 seien bereits rd. 250 Planstellen einspart worden. "Bis 2014 sparen wir über den selektiven Einstellungsstopp und die Nichtnachbesetzung natürlicher Abgänge insgesamt 400 Planstellen ein. Das sind 11,04 Prozent der Kärntner Landesbediensteten. Dieser Schritt ist nur deshalb möglich, weil wir bereits Mitte 2011 die Verwaltungsreform abgeschlossen haben und die ursprünglich 23 Landesabteilungen zu zehn Kompetenzzentren zusammengelegt haben", betont der Finanzreferent. Dadurch sei die Personalreduktion in Kanzleistellen und weiteren Bereichen möglich geworden, ohne dass die Qualität leidet.

Während in Kärnten rd. elf Prozent der Landesbediensteten eingespart werden, werden auf Bundesebene trotz des enormen Spardruckes nur drei Prozent der Bediensteten abgebaut. "Das groß angekündigte Sparpaket sieht einen Abbau von rd. 4.000 Bediensteten bis zum Jahr 2016 vor. Die Planstellen sollen von 135.014 auf 130.867 reduziert werden. Hier sind die vielen Leiharbeiter in den Ministerien und das Personal in den ausgegliederten Betrieben aber noch gar nicht enthalten. Das ist das Gegenteil eines großen Wurfes. Der Vergleich der Sparbemühungen macht uns sicher", erklärt Dobernig.

Über die Legislaturperiode spare Kärnten im Personalbereich gegenüber der Budgetentwicklung ohne Reformmaßnahmen rd. 175 Mio. Euro ein. Insgesamt könne man gegenüber dem ursprünglichen Budgetprogramm aus dem Jahr 2009 die Neuverschuldung in Kärnten bereits um 1,27 Mrd. Euro reduzieren. "Wir werden den eingeschlagenen Reformweg fortsetzen, weiter einsparen und freuen uns auf den Vergleich mit den anderen Bundesländern und mit dem Bund", so Kärntens Finanzlandesrat.

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