FPÖ: Strache fordert Wiederaufnahme des BAWAG-Verfahrens und Nowotny-Rücktritt

Offenbar Vergleich auf Kosten der BAWAG, um eingefrorenes Geld Flöttls freizukaufen

Wien (OTS) - Angesichts der Enthüllungen in der heutigen "Kronenzeitung" durch die belastenden Aussagen des Ex-BAWAG-Generaldirektors Helmut Elsner spricht sich die FPÖ für eine Wiederaufnahme des BAWAG-Verfahrens aus.

Der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache fordert die Staatsanwaltschaft Wien auf, Ermittlungen gegen den jetzigen OeNB-Chef und damals zuständigen BAWAG-Generaldirektor Ewald Nowotny, SPÖ-Sozialminister Hundstorfer und ÖGB-Chef Erich Foglar aufzunehmen. Man habe Elsner offenbar deshalb die Alleinschuld zugeschoben, um einen weiten Bogen um die Freunde rund um Wolfgang Flöttl machen zu können. Für eine Untersuchung gebe es ein weites Betätigungsfeld, zumal der Verbleib der BAWAG-Millionen bis heute nicht einmal im Ansatz geklärt sei. Auch eine Neuauflage des Banken-Untersuchungsausschusses ist für den FPÖ-Chef denkbar.

Die nun enthüllten Vorgänge erhärten laut Strache den Verdacht, dass Nowotny, Hundstorfer und Foglar einen Vergleich auf Kosten der BAWAG geschlossen haben, um das damals in den USA eingefrorene Geld Flöttls freizukaufen. Weiters forderte Strache den unverzüglichen Rücktritt von Nowotny als OeNB-Chef, da dessen Glaubwürdigkeit endgültig dahin sei.

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