BZÖ-Petzner zu Hypo: Ditz liegt goldrichtig und bestätigt nun, was ich seit Jahren sage und fordere

Petzner bestärkt Ditz und kündigt volle politische Unterstützung für Schritte gegen BayernLB an

Wien (OTS) - "Seit mehr als drei Jahren kämpfe ich für Kärnten darum, dass die ganze Wahrheit bei der Hypo Alpe Adria ans Licht kommt. Nämlich, dass die BayernLB als Mehrheitseigentümer seit dem Jahr 2007 die Hauptverantwortung für die Pleite trägt und diese durch einen zu riskanten Wachstumskurs überhaupt erst herbei geführt hat. Langsam aber sicher bestätigt sich nun genau das, was ich seit drei Jahren sage. Langsam aber sicher kommt endlich die ganze Wahrheit ans Licht. Und das ist gut so." Das sagt der stellvertretende BZÖ-Klubobmann NRAbg. Stefan Petzner heute in einer Stellungnahme zu einem Interview von Hypo-Aufsichtsratschef Ditz in der Kärntner Kronen Zeitung, wo dieser erstmals Schadenersatzforderungen an die Bayern in den Raum stellt und erklärt, dass die Bayern schwere strategische Fehler gemacht hätten. "Ich kann Ditz, der bisher gute Arbeit leistet, nur in seiner Haltung bestärken. Er liegt goldrichtig und sollte im Interesse der Bank und der Steuerzahler seinen Weg konsequent weiter gehen und gegen die BayernLB vorgehen."

Petzner erinnert daran, dass er als Kärntner Abgeordneter seit nunmehr mehr als drei Jahren in unzähligen Parlamentsreden, mehr als ein Dutzend parlamentarischen Anfragen und Anträgen, zahllosen Pressekonferenzen und Presseaussendungen, ja sogar einem eigenen Vortrag und einer eigens erstellten mehrseitigen Hypo-Expertise die Verantwortung der BayernLB für die Pleite der Hypo belegt, angeprangert und eingefordert habe, diese zu beleuchten und dagegen vorzugehen. "Wenn das nun endlich passiert, freut mich das besonders und kann ich dafür nur unsere volle politische Unterstützung ankündigen. Ich appelliere aber auch, dass ALLE Organe der Bank, das Finanzministerium und die Finanzprokuratur das gleiche tun, und es ebenso unterstützen, gegen die BayernLB vorzugehen und deren Verantwortung fest zu machen. Auch finanziell", sagt Petzner, der exemplarisch darauf verweist , dass er bereits im Mai 2010 eine Antrag auf Einbringung einer Schadenersatzklage der Republik gegen die BayernLB eingebracht habe.

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