Karlheinz Töchterle diskutiert mit Schweizer Hochschulvertretern

Wissenschafts- und Forschungsminister lud Vertreter der Uni St. Gallen zu einem Runden Tisch

Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle hat heute Vertreter der Universität St. Gallen zu einem Runden Tisch in das Wissenschaftsministerium geladen. Rektor Thomas Bieger und weitere Mitglieder des Rektorats sowie Präsident Stefan Kölliker und weitere Mitglieder des Universitätsrates diskutierten mit dem Minister über aktuelle Wissenschaftsfragen, die beide Länder betreffen. "Die Universität St. Gallen gehört zu den führenden europäischen Wirtschaftsuniversitäten und kann Studierenden wie Lehrenden hervorragende Rahmenbedingungen bieten", so Töchterle. "Dazu bedarf es einer lebendigen Autonomie und einer ausreichenden Finanzierung." Die Finanzierung stamme zu über 50 Prozent aus privaten Quellen -"ein auch für die Schweizer Verhältnisse sehr hoher Wert."

Die 1898 gegründete Universität St. Gallen verfügt über ein Jahresbudget von 157 Millionen Euro, die Studienbeiträge liegen in Höhe von 2.040 Franken pro Jahr. Rund 7.000 Studierende aus 80 Ländern studieren derzeit an der renommierten Universität. Die Universität ist mit über 150 internationalen Partneruniversitäten vernetzt, u.a. gibt es eine intensive Kooperation mit der Wirtschaftsuniversität Wien.

Generell bestehen zwischen den Hochschul- und Forschungseinrichtungen der Schweiz und Österreichs intensive Kooperationen, vor allem aufgrund der seit 2003 bestehenden Zusammenarbeit zwischen dem Wissenschaftsfonds (FWF) und dem Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung (SNF) im Rahmen der sogenannten "D-A-CH-Kooperation". Erst im Herbst des Vorjahres hat Minister Töchterle im Rahmen eines Schweiz-Besuches eine gemeinsame Erklärung zur bilateralen Zusammenarbeit der beiden Länder im Bereich Hochschulbildung, Forschung und Innovation unterzeichnet, um die Zusammenarbeit weiter zu intensivieren.

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