Lapp/Prähauser: Darabos hat militärische Vertretungen im Ausland effizienter, effektiver und sparsamer gemacht

Wien (OTS/SK) - "Als längst überholte Kritik, weil die militärischen Vertretungen im Ausland längst reformiert und neuorganisiert wurden", bezeichneten SPÖ-Rechnungshofsprecherin Christine Lapp und SPÖ-Verteidigungssprecher Stefan Prähauser die Aussagen der ÖVP-Abgeordneten Gahr und Klikovits, wonach laut Rechnungshofbericht die militärischen Vertretungen im Ausland "aufgeblähte Apparate" seien. Lapp und Prähauser verwehren sich insbesondere gegen die Verunglimpfung der Mitarbeiter des Bundesheeres, die im Ausland hervorragende Arbeit leisten. Sie erinnern dabei an die ausgezeichnete Arbeit der österreichischen Vertretungen während der Unruhen im sogenannten Arabischen Frühling, wo sie die Hilfs- und Evakuierungsmaßnahmen von hunderten Österreicherinnen und Österreichern aktiv unterstützt haben. ****

Darabos habe die größte Reform des bilateralen Vertretungsnetzes seit Bestehen des Österreichischen Bundesheeres durchgeführt und - so betonten Lapp und Prähauser - "von den 20 Empfehlungen des Rechnungshofes sind 14 bereits umgesetzt und sechs befinden sich in Umsetzung".

Die beiden SPÖ-Abgeordneten wiesen darauf hin, dass die Attachébüros in den Nachbarländern Österreichs geschlossen wurden und nun durch wenige, sogenannte "Reiseoffiziere", die von Wien aus die Nachbarstaaten betreuen, abgelöst wurden. In die sicherheitspolitisch wichtigen Regionen Israel, Algerien und Ägypten wurden neue Attachés entsandt. Damit verfüge das Bundesheer derzeit über 19 Büros in Europa und Übersee. Das Bundesheer könne somit strukturelle Beziehungen zu rund 60 Nationen aufrechterhalten. "Damit wurde eine Struktur gebildet, die es erlaubt, die Bedürfnisse des Verteidigungsministeriums unter Berücksichtigung gesamtstaatlicher Interessen abzudecken und ein gewisses Maß an Flexibilität zur Reaktionsfähigkeit auf unvorhergesehene Entwicklungen zu erhalten", so Lapp und Prähauser.

In den letzten Jahren wurden alle Möglichkeiten einer Effektivitätssteigerung auch durch Einsparungen im Personal- und Budgetbereich, insbesondere durch Schließungen und Verkäufe ausgeschöpft. "Das Bundesheer hat sich von acht ausländischen Liegenschaften getrennt und damit insgesamt bereits rund 5,5 Millionen Euro lukrieren können", betonten Lapp und Prähauser abschließend. (Schluss) sc/sl/mp

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