ÖVP Wien: Die Zukunft der Mariahilfer Straße - Eindeutiges Votum der Bürger

Wien (OTS) - "Die anhaltenden Diskussionen über die Umgestaltung der Mariahilfer Straße haben uns als ÖVP Wien veranlasst, die Bürgerinnen und Bürger in den Anrainer-Bezirken Neubau und Mariahilf zur Zukunft der beliebten Einkaufsstraße zu befragen. Die Umfrage, an der sich bis dato rund 3.000 Personen beteiligt haben, zeigt ein klares Ergebnis, das keine Zweifel über die Wünsche der Bevölkerung lässt", so ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Manfred Juraczka in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ÖVP Bezirksparteiobmann Neubau, Klubobmann Fritz Aichinger und ÖVP Bezirksparteiobmann Mariahilf, Gerhard Hammerer.

Knapp 63 Prozent sind der Meinung, dass die Mariahilfer Straße bleiben soll wie sie ist, während lediglich knapp 20 Prozent die Einrichtung einer Fußgängerzone befürworten und sich nur rund 17 Prozent für andere Varianten begeistern können. "Wie die Umfrage mehr als eindeutig belegt, besteht aus Sicht der Anrainer kein Änderungsbedarf. Man hat im Gegenteil wenig bis kein Verständnis für rot-grüne Planspiele und zweifelhafte Experimente an einer funktionierenden Einkaufsstraße", so Klubobmann Fritz Aichinger weiter.

Planungsstadträtin Maria Vassilakou versucht dennoch seit über einem Jahr die Umgestaltung der Mariahilfer Straße voranzutreiben. Allerdings ohne Einbindung der Bürger. Bürgerbeteiligung scheint unerwünscht, möglicherweise weil die Meinung der Bevölkerung dem Wahrhaftigkeitsanspruch der Grünen nicht entspricht. Das ist vollkommen unverständlich, vor allem wenn man bedenkt, dass Vassilakou auch für Bürgerbeteiligung zuständig ist. Für die ÖVP Wien ist Bürgerbeteiligung keine leere Phrase, die nur dann praktiziert wird, wenn es opportun erscheint. Die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger werden, wie zum Beispiel auch in Sachen Parkpickerl, ernst genommen.

"Was Wien braucht ist ein Mehr an Bürgerbeteiligung", so der Bezirksparteiobmann der ÖVP Mariahilf Gerhard Hammerer weiter, der auch auf ein positives Beispiel aus dem Jahr 1998 hinweist: "Unter einem ÖVP-Bezirksvorsteher hat es in Mariahilf im Herbst 1998 eine Bürgerbefragung der unmittelbar betroffenen Anrainer/innen in der Gumpendorfer Straße gegeben, die zur, bis heute bestehenden, Verkehrslösung geführt hat."

"Wir fordern ein Ende der teuren Planspiele rund um die Mariahilfer Straße! Eine Umwandlung der Mariahilfer Straße ist definitiv nicht sinnvoll, wie auch die von uns durchgeführte Umfrage belegt.
Die Menschen wollen die Mariahilfer Straße in der jetzigen Form beibehalten. Statt Geld in die Umgestaltung einer funktionierenden Einkaufsstraße zu investieren, sollte man es lieber verwenden, um nicht funktionierende Einkaufsstraßen zu attraktivieren", so Juraczka, Aichinger und Hammerer abschließend.

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