Innere Stadt: Neues Viertelentwicklungsprojekt bringt Entlastung für Bewohner und Parkplatzsuchende

Untergriffe von FPÖ-Klubführer können über positive Stellplatz-Bilanz nicht hinwegtäuschen

Wien (OTS) - Auch die jüngsten Untergriffe des FPÖ-Klubführers der Inneren Stadt gegenüber Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel können über die etwaigen positiven Auswirkungen des geplanten Viertelentwicklungsprojektes zwischen Staatsoper und Graben inklusive der damit verbundenen positiven Stellplatz-Bilanz in der Frage der Parkplätze nicht hinwegtäuschen. Es geht um ein Viertelentwicklungsprojekt und um die Verkehrsberuhigung in einem ganzen Stadtteil - nicht um eine Einzelmaßnahme wie z.B. den Bau einer möglichen Tiefgarage.

Wie in einer Presseaussendung durch die Pressesprecherin von Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel, Angelika Mayrhofer-Battlogg, MSc, MBA erklärt wird, soll hier offensichtlich Verwirrung gestiftet werden. Gegenstand der Befragung ist und bleibt die Neugestaltung der Achse "Staatsoper bis Graben". Alles andere ist falsch. Hinsichtlich der Stellplatz-Berechnung gebe es zwei verschiedene Ansätze: einmal inklusive jener Parkplätze, die in engen Gassen nicht mehr die laut derzeitiger StVO vorgeschriebene Restfahrbahnbreite ermöglichen - von Autofahrern aber immer wieder benutzt würden und einmal um jene Parkplätze, die diesbezüglich völlig "legal" abgestellt seien. Daraus ergebe sich ein kleines Delta, das aber in der FPÖ-Polemik nicht berücksichtigt wird. Entweder sei dies auf eine Informationslücke zurück zu führen oder auf absichtliche Irreführung.

Wie die Pressesprecherin betonte, "kämpft Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel um jeden einzelnen Parkplatz, für die Bewohnerparkplätze, für ungehinderte Zufahrtsmöglichkeiten in alle Straßen und Gassen des Viertels. Die geplante Tiefgarage am Neuen Markt, die realisiert werden soll, wenn die Befragung zum Gesamtprojekt der Stadt Wien einer Neugestaltung der Achse von der Staatsoper bis zum Graben positiv endet, wird insgesamt 350 Stellplätze umfassen. Somit würden die an der Oberfläche wegfallenden Parkplätze mehr als nur kompensiert werden und der Parkplatzsuchverkehr maximal eingedämmt. Laut dem vorliegenden Gutachten (Werner Consult) würde die Stellplatzreduktion an den Oberflächen rund 164 Parkplätze betragen. In Summe würde es daher allein durch die geplante Tiefgarage ein Plus von 186 Stellplätzen geben - ohne Berücksichtigung der für Bewohner/Anrainer geplanten "Anwohnerparkplätze" in den anschließenden Seitengassen des Viertels, heißt es weiter in der Aussendung des Büros von Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel.

Auch wenn die nach der derzeit geltenden StVO "falsch geparkten Fahrzeuge" mit gezählt werden, ist die Stellplatz-Bilanz eine positive. "Falsch abgestellt" bedeutet, dass die gesetzlich vorgeschriebene Restfahrbahnbreite von 2,5 Metern nicht mehr gewährleistet ist.

Durch die zwei unterschiedlichen Berechnungsansätze ergibt sich eine Parkplatzdifferenz von 11 Parkplätzen, wie aus einem Schreiben aus dem Büro der Planungsstadträtin Mag.a Maria Vassilakou hervorgeht:

"Eine Stellplatzbilanz für das Planungsgebiet im öffentlichen Gut (aus November 2011, durchgeführt von Werner Consult) für eine mögliche Tiefgarage am Neuen Markt sieht vor, dass der derzeitige Bestand an Stellplätzen, der sich aus unbeschränktem Parken, Behindertenstellplätzen, Taxistellplätzen, Halteverboten, temporären Stellplätzen und Busstellplätzen der Oberfläche, von 184 Stellplätzen um 175 Stellplätze reduzieren wird. Dieser Verlust an Stellplätzen könnte durch die Errichtung der Tiefgarage am Neuen Markt kompensiert werden".

Abschließend wird betont, dass jetzt die Bürgerinnen und Bürger, die Wirtschaftstreibenden und die Anrainer am Wort seien und der FPÖ-Klubführer offensichtlich durch Zahlenverwirrung versuche, ein für die gesamte Innere Stadt wichtiges Projekt zu verhindern.

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Nicole Schmidtinger, Büro Ursula Stenzel, 01/4000 01119

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