"Jüdische Genies - Warhols Juden": Feierliche Eröffnung im Museum Judenplatz

Wien (OTS) - In Anwesenheit zahlreicher Prominenz aus Kultur, Wirtschaft und Politik wurde am 13. März die neue Wechselausstellung im Museum Judenplatz eröffnet. Mit "Jüdische Genies - Warhols Juden" setzt Museumsdirektorin Dr.in Danielle Spera nach der Kunstinstallation "Spirituality is not Shopping" von Zenita Komad mit den zehn Porträts prominenter Jüdinnen und Juden von Andy Warhol erneut einen zeitgenössischen Schwerpunkt im Museum Judenplatz. Ronald Feldman, der Warhol die Idee zur der Porträtserie lieferte, war persönlich aus New York angereist und gab den zahlreichen BesucherInnen Einblick in seine Begegnungen und die Arbeit mit Andy Warhol. Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner zeigte sich ebenso begeistert von der Ausstellung wie Stadtschulratspräsidentin Dr.in Susanne Brandsteidl, der Wiener SPÖ-Klubobmann DI Rudolf Schicker, Dr. Wilfried Hanreich von Raiffeisen und Autor Robert Menasse. Museumsdirektorin Spera dankte den SponsorInnen für die Unterstützung, allen voran Novomatic, für die großzügige Schenkung des Sigmund Freud-Porträts aus der Warhol-Serie. "Wir freuen uns sehr, dass dieses großartige Porträt einer so wichtigen Persönlichkeit wie Sigmund Freud nach Ende der Ausstellung im Besitz des Museums bleiben kann", zeigte sich Spera über die Schenkung erfreut.

Zum Ausstellungsprojekt

Im Jahr 1980 schuf Andy Warhol die Serie von Porträts wichtiger jüdischer Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Die Idee dazu stammte von Warhols Freund, dem früheren Anwalt und heutigen Kunsthändler Ronald Feldman. Das Jüdische Museum Wien betrachtet die Porträts aus einem ganz neuen Blickwinkel und stellt dabei auch ein Porträt André Hellers und dessen Begegnung mit Andy Warhol in Wien vor. Museumsdirektorin Danielle Spera hat Ronald Feldman interviewt. Neben den Porträts der "Jüdischen Genies", wie Warhol sie nannte, ist das Interview ein Kernstück der Ausstellung. Aus einer Liste mit fast 100 Namen berühmter Jüdinnen und Juden wählten Warhol und Feldman zehn aus. Zehn Personen (mit den Marx-Brothers sind es eigentlich zwölf), die nicht nur prominent waren, sondern die größten Denker, kreativen Talente oder Führungspersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts wie etwa Sigmund Freud, Albert Einstein, Martin Buber oder Gertrude Stein.

Zur Ausstellung ist ein zweisprachiger Katalog erschienen: "Jüdische Genies - Warhols Juden", ISBN-Nr.: 978-3-901398-63-6, um 18 Euro, in dem sich auf 72 Seiten Textbeiträge von Danielle Spera, Sebastian Egenhofer, Astrid Peterle und André Heller befinden. Der Katalog ist ab sofort im Museum erhältlich.

"Jüdische Genies - Warhols Juden" ist von 14. März bis 2. September 2012 im Museum Judenplatz, 1., Judenplatz 8, zu sehen. Das zu den Kulturbetrieben der Wien Holding zählende Museum ist von Sonntag bis Donnertag 10.00 bis 18.00 Uhr und Freitag 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet. Das Haupthaus in der Dorotheergasse ist von Sonntag bis Freitag von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Für beide Museen (Dorotheergasse & Judenplatz) gibt es ein gemeinsames Ticket zum Preis von 10 Euro, ermäßigt 8 Euro, Gruppen 7 Euro, Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr frei, SchülerInnen (ab 15 Jahren), Lehrlinge, StudentInnen (bis 27 Jahre), Zivil- und Präsenzdiener 5 Euro. Freier Eintritt für Schulklassen, für die Schülerführung ist ein Kostenbeitrag von 20 Euro zu leisten.
Weitere Informationen unter: www.jmw.at

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