Wien: Gesellschaft der Ärzte: Schönheitschirurgie auf dem Prüfstand

Wiederherstellungschirurgie versus Plastische Chirurgie

Wien (OTS) - Der Fachvortrag "Von Nicoladoni zur modernen Wiederherstellungschirurgie" von Univ.-Prof. Dr. Hildegunde Piza im Zuge der Jahreshauptversammlung der Gesellschaft der Ärzte in Wien, am 14. März 2012, gab Anlass, das Thema Wiederherstellung versus Plastische Chirurgie aktuell zu beleuchten. Der gesamte Vortrag von Dr. Hildegunde Piza ist als Video ab Freitagmittag, 16. März 2012, auf www.billrothhaus.at nachzusehen.

In Österreich werden jährlich rund 40.000 ästhetische Eingriffe durchgeführt. Die Entwicklung der Schönheitschirurgie sieht Dr. Hildegunde Piza kritisch: "Der Bereich der Wunschmedizin wird immer größer. Umso wichtiger ist es, die Patienten über ihr neues Aussehen und mögliche postoperative Risiken aufzuklären."

Zu den prominentesten Schönheitschirurgen im Land gehört Dr. Arthur Worseg. "Hut ab vor allen, die sich der Wiederherstellungschirurgie verschrieben haben. Um in Österreich als Chirurg finanziell zu überleben, wird die Arbeit mit der Wiederherstellungschirurgie nicht ausreichen!"

Die Bezeichnung "Schönheitschirurgie" ist in Österreich noch ungeschützt. Ein neues Bundesgesetz soll bald für Klarheit sorgen. Dr. Thomas Hintringer, Präsident der Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie dazu: "Die Gesellschaft bemüht sich, die ästhetische Chirurgie auf eine seriöse Grundlage zu stellen. Ästhetische Medizin ist kein Produkt aus dem Supermarkt, sondern eine ernstzunehmende chirurgische Disziplin".

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