"Eco" exklusiv: Der Österreicher, der Österreich das "AAA" genommen hat

Außerdem 15. März: Überlebenskampf pur - Lufthansa gegen AUA

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert in "Eco" am Donnerstag, dem 15. März 2012, um 22.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

"Eco" exklusiv: Der Österreicher, der Österreich das "AAA" genommen hat

Die Herabstufung von Österreichs Bonität Triple-A vor zwei Monaten hat die Republik kalt erwischt. Erstmals in der Geschichte steht Österreich ohne Topnote da und muss sich mit einem "AA+" zufriedengeben, der zweitbesten Note. Die Herabstufung erfolgte durch die mächtigste Ratingagentur der Welt: Standard & Poor's. Die Regierung versucht nun, den amerikanischen Rating-Riesen mit Sparmaßnahmen gnädig zu stimmen. Die Hoffnung auf die Rückeroberung des Triple-A ruht auf dem Sparpaket, das diese Woche im Parlament behandelt wird. Doch selbst das schlechtere Rating ist nicht in Stein gemeißelt, denn die kürzlich wieder akut gewordenen Bankenprobleme -Volksbanken AG und Kommunalkredit - werfen einen negativen Schatten auf Österreich. "Eco" sprach exklusiv mit jenem Standard & Poor's-Analysten, der für die Beurteilung Österreichs zuständig ist -einem gebürtigen Österreicher. Bericht: Ilja Morozov.

Überlebenskampf pur: Lufthansa gegen AUA

Bei den Austrian Airlines geht es wieder einmal hart auf hart. Piloten und Management streiten seit Wochen um Gehälter und Flugstunden. Die Manager drohen mit dem Übergang zu den weit niedrigeren Löhnen der Tochtergesellschaft Tyrolean, die Piloten drohen mit Massenabwanderung zu prosperierenden Airlines aus dem Nahen und Fernen Osten. Grund für die Auseinandersetzung sind die wirtschaftlichen Schwierigkeiten mit hohen Verlusten, die die AUA auch zwei Jahre nach der Übernahme durch die deutsche Lufthansa nicht bewältigen kann. "Eco" zeigt, wie es tatsächlich um die Zukunft der Luftfahrt in Rot-Weiß-Rot steht. Bericht: Bettina Fink und Hans Wu.

Neues Ranking: Österreichs beste Arbeitgeber

"Ich freue mich, in die Arbeit zu kommen." Sätze wie dieser, ausgesprochen von einem Großteil der Mitarbeiter/innen, gelten als Kennzeichen für einen attraktiven Arbeitgeber. Doch schöne Worte sind zu wenig. Eine aktuelle Untersuchung - Präsentation am Donnerstag -zeigt auf, wer Österreichs beste Arbeitgeber sind und worauf es ankommt. So gilt es als vorbildlich, wenn Arbeiter und Angestellte ihre Ideen umsetzen können, Aufstiegschancen vorfinden - und das bei einem zufriedenstellenden Gehalt. Kennzeichen eines Vorzeigebetriebes ist es auch, wenn offen über Konflikte geredet wird und Mobbing kein Thema ist. Basis der Unternehmenskultur sollte Vertrauen sein. Wobei die Unternehmen es ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ermöglichen, motiviert und belebt jeden Tag das Beste aus sich herauszuholen. Immerhin, das ist nicht uneigennützig: Motivation senkt die Krankenstandstage und erhöht die Betriebsergebnisse. Bericht: Beate Haselmayer.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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