Spektakuläre "Universum"-Reise von den Pyrenäen zu den Balearen

Am 15. März um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Von den schneebedeckten Bergriesen der Pyrenäen zu
den malerischen Gipfeln Mallorcas führt die "Universum"-Dokumentation "Zwischen Himmel und Höhlen - Von den Pyrenäen zu den Balearen" von Nicolas Hulot (deutsche Bearbeitung: Caroline Tann) am Donnerstag, dem 15. März 2012, um 21.05 Uhr in ORF 2 zu den schönsten Regionen der Bergwelt Spaniens und Frankreichs. Expeditionsleiter Nicholas Hulot macht es in diesem Film den Vögeln gleich und sucht in der Luft die besten Perspektiven.

Mit dem Gleitschirm folgt der französische Abenteurer dem größten Raubvogel Europas, dem Geier, der über den einsamen Bergregionen der Pyrenäen und Mallorcas seine Kreise zieht und das TV-Publikum zu den faszinierendsten und interessantesten Plätzen führt - über und unter der Erde.

Mallorca ist die letzte Insel weltweit, auf der der Mönchsgeier überlebt hat. 60 Brutpaare haben hier einen Lebensraum gefunden. Doch unter den Bergen im Süden der Insel ist eine weitere Sensation verborgen. Die Höhle Pas de Vallgornera ist eine der schönsten Meeresgrotten der Welt. Filigrane Tropfsteingebilde verzaubern die Unterwasserwelten in surreale Schönheiten.

Von den unterirdischen Naturparadiesen folgt Nicolas Hulot den Geiern in die hohen Berge Nordspaniens. Um wie die großen Vögel die Kraft der Winde zu nutzen, vertraut der Filmemacher auf den Gleitschirm -und auf seine Begleiterin Sandie Cochepain, einer Weltmeisterin im Paragleiten. Sie steht ihm als Guide für diese wohl abenteuerlichste Art, die bis zu 3.500 Meter hohe Bergregion zu erkunden, zur Seite.

Im Nationalpark der Pyrenäen entlang der französisch-spanischen Grenze findet die Paragleiter-Expedition ein wahres Paradies für Geier vor. Bis in die 1950er Jahre waren die großen Raubvögel in ganz Südeuropa vom Aussterben bedroht. Doch mit aufwendigen Schutzprogrammen konnten sie sich wieder vermehren, da sie der Mensch nicht mehr als Feind ansieht. Im Gegenteil: Die Schafzüchter sehen die Geier als Helfer. Als Aasfresser sorgen sie dafür, dass verendete Tiere innerhalb weniger Stunden ausgeweidet werden und Krankheitskeime sich nicht verbreiten können. Als tierische Attraktion haben die Geier auch den Tourismus der Region angekurbelt.

Die einsamen Bergregionen der spanischen und französischen Pyrenäen, die das Mittelmeer mit dem Atlantik verbinden, sind so eine Zufluchtsstätte für seltene Tierarten geworden - ein einzigartiges Naturparadies, das Hulot mit der Kamera von oben erkundet.
Ein weiterer verborgener Schatz liegt unter dem Bergmassiv des Pierre Saint-Martin. 400 Kilometer lang ist das Höhlenlabyrinth unter diesem Karstgebirge, einem der größten Höhlensysteme weltweit. In die gigantische La-Verna-Kammer, eine der weltweit größten Höhlen, würde die berühmte Pariser Kathedrale Notre-Dame zehnmal hineinpassen.

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