Städtebund: "Direkte Demokratie" ist Thema der aktuell erschienenen Österreichischen Gemeinde-Zeitung (ÖGZ)

Wien (OTS) - "Es lohnt sich auch wenn es länger dauert", lautet
der Tenor unterschiedlichster BürgerInnenbeteiligungsprozesse. Das demokratische Instrument der Partizipation ist unersetzbar, wenn es darum geht, langfristige Lösungen zu erarbeiten - seien sie politischer oder ökonomischer Natur. BürgerInnen durch Mitsprache mehr Raum und Beachtung zu geben, bedeutet Projekte und Reformen kooperativer und im Ergebnis für alle befriedigender zu gestalten.

Wie man BürgerInnenbeteiligungsprozesse initiiert und professionell durchführt, wird in der aktuell erschienen Ausgabe der Österreichischen Gemeindezeitung (ÖGZ) gezeigt. Best-Practice Beispiele aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zeigen auf unterschiedliche Weise wie sich Reformprozesse mit BürgerInnenbeteiligung gestalten lassen. Es ist gut eine Meinung zu haben, doch auch die direkte Demokratie hat ihre Grenzen. Ohne einheitliche klare Regeln kann sie nicht funktionieren. Den Reformbedarf kommunaler BürgerInnenbeteiligung zeigt beispielsweise Ferdinand Karlhofer, Universitätsprofessor für Politikwissenschaft, in seinem Beitrag auf Seite 14. Eines steht fest: Die Politik sollte sich in die Karten schauen lassen, denn Transparenz ist der Schlüssel zu einer modernen Gesellschaft.

Informationen über den Österreichischen Städtebund

Der Österreichische Städtebund ist die kommunale Interessenvertretung von insgesamt 243 Städten und größeren Gemeinden. Etwa 65 Prozent der Bevölkerung und 71 Prozent der Arbeitsplätze befinden sich in Österreichs Ballungsräumen.
Mitglieder des Städtebundes sind neben Wien und den Landeshauptstädten praktisch alle Gemeinden mit über 10.000 EinwohnerInnen. Die kleinste Mitgliedsgemeinde zählt knapp 1.000 EinwohnerInnen. Die Mitgliedschaft ist freiwillig. Der Österreichische Städtebund ist Gesprächspartner für die Regierung auf Bundes- und Landesebene und ist in der österreichischen Bundesverfassung (Art. 115 Abs.3) ausdrücklich erwähnt.

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