Parkpickerl: Wirtschaftsbund-Proteste zeigen Wirkung

Wirtschaftsbund-Obfrau Jank erzielt beachtlichen Verhandlungserfolg für 45.000 Betriebe

Wien (OTS) - "Der Einsatz gegen das unternehmerfeindliche Parkpickerl hat sich gelohnt. Für Betriebe konnten wesentliche Verbesserungen erzielt werden", zeigt sich Alexander Biach, Direktor des Wiener Wirtschaftsbundes, über die neusten Entwicklungen rund um die beabsichtigte Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung erfreut und zieht Bilanz: "Dank der intensiven Proteste von Bürgern und Gewerbetreibenden kehrte wieder wirtschaftspolitische Vernunft in die Rathausstuben ein." Mit über 14.000 Unterschriften, 90.000 Flugblättern und durch zahlreiche öffentlichkeitswirksame Protestaktionen konnte ein Umdenken bei den verantwortlichen rot-grünen Stadtpolitikern erzielt werden. Der Wirtschaftskammerpräsidentin und Obfrau des Wiener Wirtschaftsbundes, Brigitte Jank, ist damit in den Verhandlungen der ganz wesentliche Durchbruch für 45.000 Betriebe gelungen. Die Ungleichbehandlung der Unternehmer in Sachen Parkpickerl wird ab 1. Juli 2012 beseitigt. Präsidentin Jank konnte damit ein langjähriges Herzensanliegen der Unternehmerschaft in die Tat umzusetzen.

Bisher gab es für Betriebe in einem Parkpickerl-Bezirk nur mit hohen bürokratischen Auflagen und dadurch nur in Ausnahmefällen Parkbewilligungen. Von der strengen Nachweispflicht über die lange Bearbeitungsdauer, hohen Kosten bis hin zur hochbürokratischen Belegeprozedur zum Warentransport reichten die Schikanen. "Für Betriebe war es ein Ding der Unmöglichkeit eine Unternehmerparkpickerl zu bekommen", so Biach.

Dank unseres Protest- und Verhandlungserfolges konnten folgende Verbesserungen erreicht werden:
x Künftig sind Unternehmer mit Anrainern gleichgestellt und haben zu gleichen finanziellen Bedingungen Anspruch auf ein Parkpickerl.
x Das Unternehmer-Parkpickerl gibt es für jede Art von LKW (nun auch über 3,5t) und 95% aller Firmen-PKW.
x Die Beantragung erfolgt in Zukunft unbürokratisch.
x Unternehmer haben nunmehr auch Anspruch auf eine Parkkarte sowohl am Wohnort wie auch an bis zu 4 Betriebsstandorten.
x Erleichterungen wird es auch für KFZ-Händler und -Werkstätten, Fahrschulen oder Hotels geben.

"Unsere Ziele bleiben aufrecht: Die Geschäftstätigkeit unserer Unternehmen darf durch Bürokratie nicht beeinträchtigt werden. Protest wirkt, wir kämpfen weiter", zeigt sich Biach optimistisch durch die Mobilisierung der Unternehmerschaft noch weitere Erleichterungen erzielen zu können. Und Biach: "Ich lade daher die roten und grünen Wirtschaftsvertreter ein, diesen Einsatz für unsere Unternehmerinnen und Unternehmer in Wien endlich auch aufzunehmen." (Schluss)

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