Parken in Wien: Stadt Wien und Wirtschaftskammer erreichen Verbesserungen für Betriebe und Beschäftigte

Vassilakou: "Praxisgerechte Regelung erzielt"

Wien (OTS) - Gestern konnte eine Verhandlungsrunde zwischen der Stadt Wien und der Wiener Wirtschaftskammer Einigung erzielen und Verbesserungen des Kriterienkatalogs für Betriebe und Beschäftigte erreichen. Damit wird es ab Sommer für Beschäftige und Betriebe einfacher, eine Parkgenehmigung für den jeweiligen Bezirk zu erlangen. Die neuen Regelungen werden voraussichtlich ab 1.7. gelten. "Es ist in einem gemeinsamen Kraftakt mit der Wirtschaftskammer gelungen, eine optimale und praxisgerechte Regelung zu erreichen und den bürokratischen Aufwand gering zu halten", so Wiens Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou.

Die Änderungen in der Zusammenfassung:

Für Beschäftige:
- In der Vergangenheit wurden Ausnahmen für Beschäftige prinzipiell nur genehmigt, wenn keine öffentliche Garage innerhalb von 300 Meter vorhanden war. Dieses so genannte Garagenkriterium entfällt nun.
- Für Beschäftigte, deren Arbeitsbeginn vor 5:30 Uhr liegt, besteht ab jetzt ebenfalls die Möglichkeit, eine Ausnahme zu bekommen (bisher 5:00 Uhr).

Für Betriebe:
- Neu ist, dass ein Ausnahmegenehmigung nun auch für LKW und PKW beantragt werden kann.
- Die Nachweisverpflichtung für eine Ausnahmegenehmigung wurde vereinfacht.
- Erleichterungen gibt es speziell für Kfz-Werkstätten, Kfz-HändlerInnen, Fahrschulen oder Hotels.
- Für JungunternehmerInnen entfällt für die ersten sechs Monate die Nachweispflicht. Erst bei einer Verlängerung sind die Nachweise vorzulegen.

"Dank dem Einsatz der Gemeinderäte Hora und Maresch sowie den VertreterInnen der Wirtschaftskammer Wien konnten jetzt weitere Maßnahmen festgeschrieben werden, die den Wirtschaftsstandort Wien sichern helfen. Viele der bei den Informationsveranstaltungen der Bezirke aufgeworfenen Probleme konnten gelöst oder abgefedert werden", so Vassilakou. "Mit der Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung geht Wien einen klugen Weg für mehr freie Parkplätze und eine bessere Luft in der Stadt."

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Andreas Baur
Mediensprecher Vzbgm. Maria Vassilakou
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