Grüne Maresch/Kovacs: Ottakring wird massiv von der Parkraumbewirtschaftung profitieren

Wien (OTS) - Zufrieden zeigen sich der Verkehrssprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch, sowie der Klubvorsitzende der Grünen Ottakring, Joachim Kovacs, über die gestern von rot-grün beschlossene flächendeckende Einführung der Parkraumbewirtschaftung in Ottakring.

"Jahrzehntelang haben die Grünen Ottakring für das Parkpickerl gekämpft. Nun ist der erste Schritt zu weniger Verkehr und mehr Lebensqualität getan", zeigt sich Joachim Kovacs über das Ergebnis der gestrigen Bezirksvertretungssitzung mehr als erfreut. "Die OttakringerInnen werden schon bald die Vorteile der Parkraumbewirtschaftung spüren. Dafür tragen wir Grünen Sorge", so Kovacs weiter.

Binnen weniger Tage ist das Parkpickerl gleich in drei Wiener Bezirken Thema, so hat sich Hernals knapp 24 Stunden zuvor für die Einführung des Parkpickerls ausgesprochen, und in Währing läuft die BürgerInnen-Befragung bis heute Abend. Dazu Verkehrssprecher Rüdiger Maresch: "Dort wo pendelnde Parktouristen aus dem Wiener Umland eine Verschärfung der Parkraumsituation verursachen, wird das Parkpickerl eine große Verbesserung für AnrainerInnen darstellen. Die Parkplatznot der BewohnerInnen von Ottakring wird gelindert, wenn PendlerInnen verstärkt P&R-Anlagen an der Stadtgrenze nutzen". Die positiven Auswirkungen auf Umwelt und Lebensqualität machen aber nicht an den Bezirksgrenzen halt, ganz Wien wird von weniger Feinstaub und Abgasen profitieren, so Maresch.

"Natürlich sind auch UnternehmerInnen vom Aspekt des Parkplatzangebotes im Bezirk betroffen. Deshalb begrüßen wir die Neuregelung des Bezugs von Parkkarten für UnternehmerInnen", so Kovacs in Bezug auf die aktuelle Einigung zwischen Wirtschaftskammer und Stadt Wien.

Kovacs nimmt den Auftrag ernst, der aus dieser Entscheidung erwachsen ist: das Angebot des öffentlichen Verkehrs muss ausgebaut und verbessert werden, und für den öffentlichen Raum in Ottakring ergeben sich neue Möglichkeiten. "Es gilt die Zukunft Ottakrings zu gestalten. Eine Zukunft, in der der öffentliche Raum wieder uns allen gehört: den FußgängerInnen, den RadfahrerInnen, den AutofahrerInnen, und auch den spielenden Kindern", so Kovacs abschließend.

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