LIF- Forderungen für über 250.000 Einpersonen-Unternehmen

Ihre Wirtschaftskraft bilden bedeutende Chancen für die Gegenwart und Zukunft unseres Landes

Wien (OTS) - Im Standard erinnerte am letzten Montag Hans Rauscher an die unbefriedigende Situation der zahlreichen Einzelkämpfer in der Wirtschaft, die Einpersonenunternehmen. Auch der Kurier informierte über eine Organisation, die sich gegen den finanziellen Würgegriff der für sie zuständigen Sozialversicherung wehrt. Denn ab 2012 gehen mehr als 25% der Einnahmen noch vor (!) der Steuerbelastung an die Kranken- und Rentenversicherung: 7,65% KV, 17,5% RV = 25,15%

Im Gegensatz zu den größeren und mittelgroßen Unternehmungen, die von der Wirtschaftskammer mehr schlecht als recht vertreten werden, gibt es von dort praktisch keine nennenswerte Unterstützung für die oftmals zukunftsträchtige Gruppe von Einpersonenunternehmen. Denn immer wieder haben sich aus diesen Einzelunternehmen wirtschaftlich bedeutsame Firmen entwickelt - nicht nur innerhalb der IT-Branche!

Der liberale Dr. Volker Kier schlägt dazu vor, "dass wir dieser Gruppe beistehen, indem wir ihnen helfen, sich selbst besser zu helfen, zum Beispiel mit der Unterstützung bestehender und noch zu gründenden Plattformen, die sich dann gegenüber den mächtigen Parlamentsparteien wirtschaftlich und politisch besser Gehör verschaffen."

"Es gibt viel zu tun, um das unternehmerische Handeln zu erleichtern, betont die Bundessprecherin Dr. Angelika Mlnar:

  • "Versicherungspflicht an Stelle der aufgezwungenen Pflichtversicherung. Denn die Freiheit bei der Wahl der Versicherung erzeugt Wettbewerb und reduziert die Belastungen bei den Sozialausgaben. Ein Blick nach Deutschland beweist, wie gut das dort funktioniert. Eine Senkung der Beiträge aufgrund der hohen Einnahmen ist dort im Gespräch, während wir in Österreich erhöhen!
  • Wir wollen in den Vorständen der Sozialversicherungsgesellschaften kein "Ausgedinge" für abgeschobene Politiker, sondern nur noch Wirtschaftsfachleute.

- Damit diese liberalen Ideen in unserem Land eine Chance zur Verwirklichung erhalten, schlagen wir "Sozialwahlen" vor, indem die Mitglieder der jeweiligen Sozialversicherungen ihre Führungsgremien direkt wählen. Sie können dann nicht mehr von den Parteien eingesetzt werden. Auch dieses Modell können wir uns von Deutschland abschauen.

  • Lohnnebenkosten sind eines der größten Hindernisse für das mögliche Wachstum eines Einzelunternehmens, womit die Chance auf neue Arbeitsplätze verkürzt wird.
  • Das liberale Modell der Grundsicherung ist die beste Versicherung für den Start eines Einzelunternehmens, weil damit die finanziellen Durststrecken am Beginn der Aktivitäten leichter überwunden werden.

Das und noch viel mehr muss vordringlich angegangen werden, denn unser Staatsdefizit kann nicht durch gedankenloses Sparen und fantasielosen Steuererhöhen bereinigt werden, sondern vorrangig mit der Unterstützung eines gesunden Wirtschaftswachstums, das dann auch mehr Steuern einbringt. Die große Zahl der Einzelunternehmen sind eine Chance, die genutzt werden muss!"

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Michael Pock, stv. Bundessprecher Liberales Forum, Canovagasse 7/2, 1010 Wien, E-Mail: m.pock@liberale.at, Tel: 0676 646 56 10

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