FP-Kowarik: Wirft SPÖ-Wien Häupls Positionenpapier über Bord?

Die Stadt schaut morgen auf die Integrationskommission im 15. Bezirk

Wien (OTS/fpd) - Am 26. Jänner 2012 behandelte die Integrationskommission der Bezirksvertretung in Rudolfsheim-Fünfhaus ein Integrationsleitbild für den Bezirk, erinnerte heute der Parteiobmann der FPÖ-Rudolfsheim-Fünfhaus LAbg. Mag. Dietbert Kowarik. Die FPÖ beantragte, die Überschriften der drei Tage zuvor von Bürgermeister Häupl präsentierten "Wiener Positionen zum Zusammenleben", die viele Anleihen aus dem FPÖ-Programm enthalten, als Grundgerüst zu verwenden. Gegen den Widerstand des grünen Vorsitzenden wurde dieser Antrag mit den Stimmen von Freiheitlichen und SPÖ angenommen. Ein klarer, zügiger Fahrplan wurde festgelegt:
Festlegung der textlichen Adaptierung an den Bezirk in der Integrationskommission am 23. Februar und Abstimmung in der Bezirksvertretung am 22. März. Nachdem die Februar-Integrationskommission "aus organisatorischen Gründen" abgesagt wurde, geriet der Fahrplan in große Gefahr. Die Freiheitlichen ließen daraufhin eine Sitzung der Integrationskommission einberufen, die morgen stattfinden wird.

"Es ist zu befürchten, dass die SPÖ-Wien auf Druck der Grünen einknicken wird und das eigene Papier, das derzeit wienweit in Schaukästen und an Bus- und Straßenbahnhaltestellen affichiert ist, über Bord wirft", berichtete Kowarik. Viele seien von Anfang an skeptisch gewesen, ob die durch und durch vernünftigen und von der FPÖ abgeschriebenen Positionen, etwa, dass Migranten in Wien "Deutsch können müssen", von der SPÖ ernstgemeint sind. Der Tag der Wahrheit stehe unmittelbar bevor. "Wien schaut morgen gespannt auf den 15. Bezirk", stellte Kowarik abschließend fest.

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0002