FP-Hofbauer: "Rosa-Jochmann-Hof" - SP-Hatzls Hysterie unangebracht

Namensinflation ist abzulehnen

Wien (OTS) - Wenn sich die selbst für SPÖ-Verhältnisse äußerst inaktive Gemeinderätin Hatzl zur gestrigen Sitzung der Simmeringer Bezirksvertretung bequemt hätte, würde ihre heutige Aussendung nicht so uninspiriert, ja unintelligent ausgefallen sein, meint der Simmeringer FPÖ-Gemeinderat Manfred Hofbauer. Weder die Person noch die Leistungen von Rosa Jochmann wurden seitens der FPÖ in Frage gestellt sondern lediglich die Ablehnung der inflationären Verwendung eines Namens zum Ausdruck gebracht.

Zur Erinnerung für die wie so oft leider verhinderte SPÖ-Abgeordnete:
Im 11. Bezirk gibt es bereits die "Rosa-Jochmann-Schule" und den "Rosa-Jochmann-Ring", wobei beide Beschlüsse mit den Stimmen aller Parteien gefasst wurden. Auch die Benennung der Wohnhausanlage in der Simmeringer Hauptstraße 34-40 in "Johann-Hatzl-Hof" wurde von allen Parteien ohne Diskussion einstimmig beschlossen und den Leistungen des Sozialdemokraten damit Rechnung getragen.

Natürlich könnte man nach Schule, Ring und Wohnhausanlage auch noch einen Park, einen Platz, einen Weg, eine Gasse, eine Straße, einen Durchgang, einen Schotterteich, ein Bad, einen Hügel, eine Senke, einen Kindergarten, eine U-Bahnstation, einen Grünzug, eine Bim, einen Bus, einen Baum, eine Kirche oder einen Sportplatz mit dem Namen der sozialdemokratischen Widerstandskämpferin zieren.

Da die FPÖ die Tendenzen zur inflationären Verwendungen des Namens als kontraproduktiv und die sicherlich hehren Motiven entspringende Intention für diesen Antrag unterlaufend erachtet, hat sie den Antrag aus Rücksicht und Stolz auf die Verdienste der sozialdemokratischen Widerstandskämpferin abgelehnt, erklärt Hofbauer. (Schluss)otni

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