FPÖ: Rosenkranz: U-Ausschuss ist kein Pilz-Petzner-Wunschkonzert

BZÖ soll parteiinternen U-Ausschuss zur Suche nach der Verantwortung einsetzen

Wien (OTS) - Mit mangelnder demokratischer Reife erklärt der FPÖ-Fraktionsführer im Korruptions-U-Ausschuss, NAbg. Walter Rosenkranz, das rumpelstilzchen-artige Verhalten der beiden Kleinparteienvertreter Pilz und Petzner im laufenden U-Ausschuss. "Die beiden verlieren offenbar durch ihr dauerndes Bemühen um Medienbefriedigung den Blick aufs Ganze des U-Ausschusses. Wir haben eine enorm lange Liste abzuarbeiten und können uns nicht ewig damit aufhalten, welche BZÖler noch alle in die üppige Telekom-Finanzierung der Orangen involviert waren", so Rosenkranz. Dieser Punkt sei erledigt. Das BZÖ habe Geld genommen und müsse dafür die Verantwortung tragen. "Wer genau sie nun übernehmen will oder muss, dazu soll das BZÖ einen parteiinternen Untersuchungsausschuss einsetzen", regt Rosenkranz an.

Nun gelte es, sich mit Hochdruck der ÖVP und ihrer Telekom-Verwicklungen zu widmen, die mindestens genauso groß und dubios erscheinen würden. "Dafür haben wir gestern die richtigen Auskunftspersonen geladen", stellt Rosenkranz fest. Auch beim finanziell größten Brocken des Telekom-Skandals - den Auslandsakquisitionen in Bulgarien, Serbien und Weißrussland - würden sich ständig neue Details ergeben, sodass demnächst auch der Aufklärung in diesem Bereich breiter Raum gegeben werden müsse.

"Der U-Ausschuss ist bis jetzt sehr erfolgreich unterwegs. Wenn er weiterhin fokussiert arbeitet, wird das auch so bleiben. Als demokratisches Gremium kann er es sich jedenfalls nicht leisten, sich zum Pilz-Petzner-Wunschkonzert degradieren zu lassen", stellt Rosenkranz fest.

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