Fuhrmann zum Besonderen Ausschuss: Nehmen Anliegen der Bevölkerung ernst

Anna Franz: Frühpädagogik kommt hoher Stellenwert zu

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Wenn wir uns heute im Besonderen Ausschusses mit dem Bildungs-Volksbegehren auseinandersetzen, behandeln wir ein Thema, das in der Bevölkerung stark diskutiert wird. Häufig wird derzeit von Politikverdrossenheit gesprochen. Gerade die Behandlung des Bildungsvolksbegehrens in einem Besonderen Ausschuss ist ein Zeichen dafür, dass wir die Interessen und Anliegen der Bevölkerung ernst nehmen und die Vorschläge intensiv diskutieren werden, erklärte heute, Donnerstag, ÖVP-Abg. Mag. Silvia Fuhrmann in der Sitzung des Ausschusses.

Sie, Fuhrmann, gebe dem Hauptproponenten Androsch Recht, wenn dieser meine, dass manch neue Anforderung teilweise noch nicht in der Schule angekommen sei. Vor allem im Bereich der IT-Technologien oder der Sprachförderung gebe es noch einiges zu tun. Vielfach würden auch erzieherische Maßnahmen an die Schule übertragen, und die Lehrerinnen und Lehrer würden vor neuen Aufgaben stehen. All dies sei zu diskutieren.

Vielfach beklagt werde auch die Ausrichtung am Durchschnitt. "Gerade die Zentralmatura ist eine Maßnahme, mit der wir versuchen, ein hohes einheitliches Niveau zu schaffen", so Fuhrmann weiter. Eine zentrale Rolle bei jeder Reform würden aber die Lehrerinnen und Lehrer spielen, wies Fuhrmann beispielsweise auf die neue PädagogInnenausbildung und das neue Dienstrecht.

Die ÖVP-Abgeordnete Anna Franz wies zudem auf den besonderen Stellenwert der Frühpädagogik, weil gerade hier der Einstieg in das Bildungsleben erfolge. Kinder hätten große Talente, die es zu fördern, aber auch Defizite, die es auszugleichen gelte. "Je früher wir das schaffen, desto besser." Ein Hauptaugenmerk sei auch auf die Sprachkompetenz zu legen.
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