AK: Handynummer behalten, Anbieter gewechselt - Aus für die automatische Netzansage!

AK verlangt verlässliche Information für die KonsumentInnen

Wien (OTS) - Gleiche Handynummer, neuer Anbieter: Die
verpflichtende Ansage über das ange-rufene Netz fällt künftig weg. Heute, Donnerstag, wird eine neue Verordnung erlas-sen: Demnach soll ab 1. Juli die kostenlose Netzansage nur mehr auf ausdrücklichen Kundenwunsch erfolgen. Die AK hatte gefordert: Die Betreiber müssen ihre Kunden über das Aus der automatischen Netzansage sorgfältig benachrichtigen. Das müssen sie tun, aber wie, bleibt offen. Die AK Konsumentenschützer verlangen nun eine verlässliche Information für die KonsumentInnen, damit KundInnen vor überraschenden Mehrkosten geschützt sind.

Sie wählen zum Beispiel eine 0664er-Handynummer, landen aber im Netz von 3. Kon-sumentInnen können ihren Betreiber wechseln und ihre bisherige Rufnummer mitnehmen. Damit AnruferInnen im Tarifdschungel Klarheit haben, musste der Betreibers des anrufenden Konsumenten eine automatische Netzansage einrichten. Das soll ab 1. Juli anders sein. Mit der automatischen Netzansage ist Schluss. Die KonsumentInnen müssen sich dann selbst darum kümmern, dass es eine Netzansage gibt.

"Wir hatten gefordert, dass die Konsumentinnen und Konsumenten verlässlich infor-miert werden müssen", sagt AK Konsumentenschützerin Daniela Zimmer. Eine neue Verordnung des Telekomregulators RTR besagt: Die Anbieter haben bis 15. Juni Zeit, die KonsumentInnen über das automatische Aus der Netzansage zu benachrichtigen. Aber es ist unklar, wie sie darüber informieren. "Diese Mitteilung müssen zuverlässig sein", fordert Zimmer. "Sie darf nicht irgendwo im Kleingedruckten untergehen. Auch eine Ver-ständigung per SMS ist zu wenig."

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