Heinisch-Hosek: Die meisten Führungsetagen sind noch immer frauenfreie Zonen

AK Management Report 2012 zeigt nur geringe Verbesserung zum Vorjahr

Wien (OTS) - "Die neueste AK-Studie zeigt: Die Chancen für Frauen, in die Top-Positionen der Unternehmensspitze zu gelangen, haben sich kaum verbessert. Nur vier Frauen finden sich derzeit in den Vorständen von börsennotierten Unternehmen in Österreich. In den zehn umsatzstärksten Unternehmen des Landes ist überhaupt keine Frau im Vorstand. Das ist ein Armutszeugnis", so Frauenministerin Heinisch-Hosek in einer ersten Reaktion auf die Veröffentlichung des AK Management Reports 2012.

"Frauen sind heute besser ausgebildet als je zuvor. Es gibt keinen Grund, warum wir Frauen in Führungsetagen noch immer mit der Lupe suchen müssen", so die Frauenministerin. Dass die meisten Führungsetagen heute noch immer frauenfreie Zonen seien, würde beweisen, dass der Corporate Governance Kodex wirkungslos sei. "Was es braucht sind konkrete Zielvorgaben und verpflichtende Maßnahmen wie etwa eine Quote für Aufsichtsräte. Denn die Lippenbekenntnisse der Wirtschaft bringen uns nicht weiter", so Heinisch-Hosek.

"Im Moment gibt es noch eine 90%ige Männerquote in Führungspositionen, das muss sich ändern. Frauen machen die Hälfte der Bevölkerung aus. Es gibt keinen Grund, weshalb sie nicht auch die Hälfte der Führungspositionen innehaben sollten", so die Frauenministerin abschließend.

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