FPÖ-Neubauer: Daten der Statistik Austria bestätigen aktuellen, realen Einkommensverlust für Pensionisten

Bundespräsident Fischer darf Sparpaket in dieser Form nicht unterschreiben - Senioren entlasten, Verarmung den Kampf ansagen!

Wien (OTS) - "Der leichte Rückgang der Inflationsrate für Jänner 2012 auf 3,0 % (Dezember 3,2 %) kann bei näherer Betrachtung nicht darüber hinwegtäuschen, dass gerade die dringend benötigten Produkte für den täglichen Bedarf wiederum einer massiven Preissteigerung unterworfen waren. Die absoluten Preistreiber im Vergleich zum Jänner des Vorjahres waren Mineralölprodukte, Haushaltsenergie und Nahrungsmittel. Heizöl wurde gar um ganze 16 % (!) teurer", so der freiheitliche Seniorensprechen NAbg. Werner Neubauer in einer Stellungnahme zu den aktuell veröffentlichten Verbraucherpreis-Index Daten bzw. Inflation der Statistik Austria.

"Somit sind besonders Pensionisten massiv von der Teuerung betroffen, und hier am meisten die Bezieher von Mindestpensionen. Sie können ja ohnehin von ihrem knappen Einkommen, wenn überhaupt, nur noch das Notwendigste finanzieren, und genau dort haben wir die massiven Preisanstiege. Im Gegensatz dazu profitieren sie herzlich wenig von Preissenkungen bei Elektronikartikel sowie bei Bekleidung, was aber ausschließlich auf den Winterschlussverkauf zurückzuführen ist", so Neubauer weiter. Das bedeutet de facto einen erheblichen realen Einkommensverlust, wenn nur gerade einmal die Inflationsrate abgegolten wird. Besonders deutlich zeigt sich dies in der Steigerung des Preisniveaus beim Mikro- sowie beim Miniwarenkorb, welche den täglichen bzw. wöchentlichen Einkauf repräsentieren, von mehr als 5 %.

"Genau aus diesem Grund fordert die FPÖ für die jährliche Anpassung sämtlicher Pensionen den Preisindex für Pensionistenhaushalte heranzuziehen, der die besonderen Bedürfnisse dieser Zielgruppe berücksichtigt. Stattdessen trifft sie zusätzlich noch das Belastungspaket der Bundesregierung mit voller Härte, im Rahmen dessen nicht einmal die volle Inflationsabgeltung mehr vorgesehen ist. Die FPÖ als soziale Heimatpartei fordert deshalb im Einklang mit dem Seniorenrat , dass das legitimierte Ausbeuten jener, die sich am wenigsten zur Wehr setzen können und die Krise nicht verursacht haben, endlich ein Ende hat", so Neubauer. "Der Herr Bundespräsident hat es nun in seiner Hand, den unausgegorenen sozial ungerechten Gesetzesentwurf nochmals prüfen zu lassen und der Regierung zur Überarbeitung zu retournieren. 2,2 Mio. Senioren blicken gespannt nach Wien. Die nächsten Tage werden zeigen, ob der amtierende Präsident parteipolitisch oder seinem Auftrag gemäß entscheiden wird", so Neubauer abschließend.

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