LR Schwarz: Anstieg der Arbeitslosigkeit in NÖ weiter unter Bundes-Schnitt

Gute Chancen für junge Menschen am Arbeitsmarkt - minus 6,8 Prozent bei den 15- bis 19-Jährigen

St. Pölten (OTS/NÖI) - Niederösterreich verzeichnet im Februar zum Vergleich des Vorjahres einen Anstieg der Arbeitslosigkeit um 5,6 Prozent. Im Bundesländervergleich befindet sich NÖ im guten Mittelfeld. Österreichweit stieg die Arbeitslosigkeit im Februar um 6,1 Prozent, in Salzburg sogar um 8,7 Prozent und in der Steiermark um 9,4 Prozent.

Insgesamt waren in Niederösterreich im Februar 2012 55.911 Menschen ohne Arbeit, das sind um 2.972 oder 5,6 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2011. "Und während beispielsweise in Wien oder im Burgenland schon wieder mehr Menschen in Schulungen sind, waren im Februar in NÖ um 272 oder 2,5 Prozent weniger Menschen in Schulungen", so die für den Arbeitsmarkt zuständige Landesrätin Mag. Barbara Schwarz.

"Wir haben damit gerechnet, dass wir die Zahlen von 2011 im Moment nicht erreichen können. Ich kann aber versichern, dass wir mit unseren Partnern des Territorialen Beschäftigungspaktes alle Kräfte bündeln, um Jeder und Jedem beste Chancen zu ermöglichen", erklärt Schwarz. Dass die durchschnittliche Verweildauer beim AMS stetig sinkt, zeigt uns, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind.

Gerade für junge Menschen sieht Schwarz gute Chancen am Arbeitsmarkt: "So verzeichnen wir bei den Lehrstellensuchenden einen Rückgang von 23 Prozent, auch die Zahl der angebotenen Lehrstellen steigt. "Besonders erfreulich stimmt mich der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit bei den 15- bis 19-Jährigen um 6,8 Prozent", so Schwarz.

Große Chancen sieht Landesrätin Mag. Barbara Schwarz in Zukunft für junge Menschen und für Menschen, die in der Orientierungsphase sind, in den Gesundheits- und Pflegeberufen: "Neueste Ergebnisse zur Altersprognose der NÖ Bevölkerung zeigen uns, dass wir gerade sowohl im mobilen als auch im stationären Betreuungsbereich das bestehende Angebot quantitativ ausbauen müssen und auch neue Modelle zur Unterstützung eines selbstbestimmten Lebens entwickeln und forcieren müssen. Aus diesem Grund schaffen wir bis 2018 1.000 zusätzliche stationäre Pflegeplätze mit einer Investitionssumme von ca. 320 Millionen Euro und setzen damit auch dringend benötigte Impulse für das Baugewerbe und Handwerk. Darüber hinaus schaffen wir rund 700 Arbeitsplätze im Rahmen des Betriebes dieser Pflegeplätze."

Im mobilen Bereich werden rund 2.000 Menschen mehr in den nächsten 5 bis 6 Jahren betreut. Damit verbunden bekommen rund 500 Menschen eine Beschäftigung.

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