ORF III mit Antonin Svobodas "Spiele Leben" und "Onkel Wanja" aus dem Volkstheater

Am 2. März im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information zeigt am Freitag, dem
2. März 2012, in Antonin Svobodas Drama "Spiele Leben" die fatalen Folgen einer Spielsucht und den vergeblichen Versuch, ihr zu entkommen. Im Spätabend begibt sich ORF III Kultur und Information ins Volkstheater und zeigt "Onkel Wanja" im Kampf um sein Landgut.

Österreichischer Film "Spiele Leben" (20.15 Uhr)

Kurt ist ein notorischer Systemspieler ohne Glück und mit fehlendem Maß an Disziplin. Wie in Trance taucht er zunehmend in einen Strudel der Ausweglosigkeit. Er verkauft sein Auto, um an den Spieltisch zurückzukehren und erneut alles zu verlieren. Schulden und Beziehungsprobleme prägen seinen Alltag. Inspiriert von Mozarts Würfelsymphonie, die davon ausgeht, dass bei allen zufälligen Zusammensetzungen immer eine Harmonie bestehen bleibt, lässt sich Kurt von einer Gelegenheitsspielerin davon überzeugen, sich von einem Würfel seine Lebensentscheidungen abnehmen zu lassen. Sechs Möglichkeiten für jedes entstehende Problem. Obwohl es anfänglich scheint, als würde Kurts Pechsträhne enden, findet sich der Tagträumer schneller als er denkt in seiner alten Welt wieder. Eine Welt voll Alkohol und Drogen. Kann ihn der Würfel aus seiner Misere retten? Georg Friedrich, Birgit Minichmayr, Gerti Drassl und Andreas Patton begeben sich auf eine Reise ins Ungewisse.

Theater- und Fernsehlegenden - aus dem Volkstheater: "Onkel Wanja" (22.10 Uhr)

Im Anschluss entführt ORF III Kultur und Information im Volkstheater zu Wanja Woinitzkis Landgut, welches der Gutsherr gemeinsam mit seiner Nichte Sonja relativ passabel zu bewirtschaften scheint. Der Besuch seines Schwagers ändert jedoch alles. Das gewohnte Alltagsleben gerät aus den Fugen. Wanja sieht seine Existenz bedroht und rächt sich an dem vermeintlich Schuldigen dieser Misere. Hans Krassnitzer, Gertrud Roll, Ulli Maier, Helene Lauterböck und Georg Trenkwitz stellen in Dietmar Pflegerls Inszenierung von "Onkel Wanja" allerdings zur Schau, dass Empörung die unabänderliche Situation nicht zu beeinflussen vermag. Gelingt es dem Gutsverwalter dennoch, die Sehnsucht nach der Monotonie seines alten Lebens zu stillen, oder bleibt ihm nur die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod?

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