Innsbruck: Theologische Fakultät gedenkt "ihrer Märtyrer"

Mit einem "Kreuzweg der Märtyrer" erinnert die katholisch-theologische Fakultät in der Fastenzeit an die zahlreichen Absolventen, die in Nazizeit und Kommunismus das Martyrium erlitten

Innsbruck, 01.03.12 (KAP) Mit einem "Kreuzweg der Märtyrer" gedenkt die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Innsbruck in der Fastenzeit "ihrer Märtyrer" - d.h. all jener Absolventen, die etwa unter Naziherrschaft oder Kommunismus für ihre Überzeugung in den Tod gingen. Und davon gibt es viele, wie der Dekan der Fakultät, Jozef Niewiadomski, im Gespräch mit "Kathpress" betonte. Allein acht von ihnen wurden bislang von der katholischen Kirche seliggesprochen - etwa der spätere Münsteraner Bischof Kardinal Clemens August von Galen.

Die Innsbrucker Fakultät gedenkt dieser Märtyrer ab 7. März jeden Mittwoch in der Fastenzeit mit einem eigenen Kreuzweg um 11.50 Uhr in der Innsbrucker Jesuitenkirche. Im Rahmen dieses "liturgischen Zeichens" werden die Märtyrer von Professoren der Fakultät vorgestellt - "denn Professoren sollen ja auch Zeugen für die Wahrheit sein", so Niewiadomski. Ein anschließender Gottesdienst soll schließlich - ausgehend von den Märtyrern - daran erinnern, dass auch heute noch Millionen Christen unter Verfolgung leiden und "täglich ihren Kreuzweg gehen".

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