Huainigg: Freiwilligengesetz ist ein großer richtungweisender Schritt

Wertvolles Angebot für Jugendliche zur Berufs- und Lebensausbildung

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Eine Gruppe von Jugendlichen, die derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren, hat der gestrigen Nationalratssitzung beigewohnt. Sie sind stellvertretend für all jene gekommen, die jahrelang für diesen Gesetzesbeschluss gekämpft haben. "Wir schaffen hier Strukturen für eine besondere Form von Freiwilligenarbeit, die vor allem für junge Menschen in vielerlei Hinsicht ein tolles Angebot ist. Durch das Eintauchen in soziale Herausforderungen werden sie in die Lage versetzt, ihr Leben in einem anderen Zusammenhang zu sehen sowie berufliche als auch ausbildungsmäßige Orientierung zu erfahren", richtete Abg. Dr. Franz-Joseph Huainigg gestern, Mittwochabend, seine Worte ans Plenum.

Huainigg betonte zudem: "Die Politik agiert gut und richtungweisend, wenn sie in unserer Gesellschaft Räume für diese intensive Form der Freiwilligenarbeit gewährleistet, denn das ist das Biotop für Solidarität und Brücken zwischen gesellschaftlichen Schichten und Realitäten. Mit diesem Gesetz schaffen wir endlich einen rechtlichen Rahmen dafür. Wir klären sozialrechtliche Fragen und unterstützen das Ganze mit der Zusicherung der Familienbeihilfe".

Im letzten Augenblick wurden auch das Freiwillige Ökologische Jahr, der Gedenkdienst und die Auslandsdienste noch vom Gesetz erfasst.

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) gibt es in Österreich schon seit 1968, das Diakonische Jahr ist einige Jahre davor entstanden. 2010/11 haben 375 Personen Freiwilligendienst geleistet. Diese und andere Freiwilligendienste stehen ab sofort allen ab einem Alter von 17 Jahren (in Ausnahmefällen 16 Jahren) für eine Dauer von sechs bis zwölf Monaten offen. Neben der Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung sieht das Programm nun verpflichtende Taschengeldzahlungen vor. Zudem besteht der Anspruch auf Familienbeihilfe bei unter 24-Jährigen.

Huainigg bedankte sich in seiner Rede bei ÖVP-Abg. August Wöginger, "dessen politisches Baby hier im Parlament zur Welt kommt. Freiwilligenarbeit ist ein wichtiger Grundstein für das solidarische Leben miteinander".
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