Haubner zur Spritpreisentwicklung: Boykottaufruf des BZÖ schadet österreichischen Unternehmen

Hoher Spritpreis kein rein österreichisches Phänomen - Preise in Österreich unter EU-Durchschnitt - BZÖ-Panikmache ist keine Lösung

Wien, 29.02.2012 (OTS/Text) - "Wir haben in Österreich rund 2.600 Tankstellen, von denen über ein Drittel Familienbetriebe sind, und die rund 7.000 Menschen einen Arbeitsplatz geben. Die Boykottaufrufe des BZÖ gefährden genau diese Betriebsstandorte mit ihren tausenden Arbeitsplätzen und werden rein gar nichts an den hohen Spritpreisen ändern", betont der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, ÖVP-Energiesprecher Peter Haubner anlässlich der Spritpreis-Debatte im Rahmen der heutigen Nationalratssitzung. "Diese Betriebe sind Steuerzahler und Arbeitgeber. Sie verdienen unsere Unterstützung und nicht Verunsicherung a la BZÖ", verdeutlicht Haubner. ****

"Der Spritpreis ist kein österreichisches Problem sondern ein europaweites", so der ÖVP-Energiesprecher, der darauf hinweist, dass Österreichs Spritpreise unter dem EU-Durchschnitt liegen. In 15 EU-Staaten sind die Preise höher. "Tatsache ist, dass es internationale Entwicklungen gibt, die wir nicht beeinflussen können. Wie zum Beispiel die Rohölpreise am Weltmarkt in Verbindung mit dem schwachen Euro/Dollar-Kurs, das Öl-Embargo gegen den Iran oder auch viele andere Konflikte auf dieser Welt", führt Haubner weiter aus. "Mit Boykottaufrufen gegen Unternehmer, die täglich für die Kunden da sind, wichtige Aufgaben der Nahversorgung übernehmen, und tausenden Menschen einen Arbeitsplatz bieten, werden die Spritpreise nicht sinken", betont Haubner, der abschließend dazu appelliert den Weg des billigen Populismus zu verlassen: "Jetzt gilt es, die kürzlich gesetzten Maßnahmen für mehr Transparenz bei Treibstoffpreisen in Österreich, wie die von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner ins Leben gerufene Spritpreisdatenbank, zu evaluieren und gemeinsam konstruktiv an Lösungsansätzen zu arbeiten."

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