Von der Zukunft der EU-Agrarpolitik bis zu Alternativen in der Schweinehaltung und EU-weiter Eier-Kennzeichnung

"Land und Leute" am Samstag, 10. März in ORF 2

St. Pölten (OTS) - Das sind die Themen der "Land und
Leute"-Ausgabe vom Samstag, 10. März 2012 in ORF 2:

* FSME-Impfaktion.
Eine FSME-Erkrankung zählt aus Sicht der Sozialversicherung der Bauern in der Landwirtschaft durch die vorwiegend im Freien verrichtete Arbeit zu den Berufskrankheiten. Daher werden seit Jahren Vorsorgeimpfungen in Österreich angeboten. Neu dazugekommen ist nun ein Service, bei dem die bäuerlichen Versicherten automatisch zu den Terminen von Dreifachimpfung und Auffrischungsimpfung eingeladen werden.

*Alternative Schweinehaltung.
In der Schweinhaltung gibt es immer wieder neue Richtlinien und Diskussionen um eine tiergerechte Haltung. Nach dem Kompromiss beim Ferkelschutzkorb besteht bei den bäuerlichen Schweinebetrieben wieder mehr Rechtssicherheit und damit auch eine Zukunftsperspektive. "Land und Leute" gibt einen Überblick über die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen bei Mast- und Zuchtbetrieben und stellt Alternativen in der Haltung vor.

*Klimafreundlicher Betrieb.
Ein Beispiel für einen besonders nachhaltig und klimafreundlich wirtschaftenden Betrieb ist der Hof der Familie Kornfell in Lichtenegg in der Buckligen Welt in Niederösterreich. Im gemischten Landwirtschaftsbetrieb setzt man neben der Direktvermarktung auch auf erneuerbare Energien. So hat sich der innovative Landwirt seine eigene Windkraftanlage gebaut, mit der er den gesamten Stromverbrauch decken kann.

*Zukunft der EU-Agrarpolitik.
Seit 50 Jahren besteht die Gemeinschaft europäischer Agrarpolitik, die GAP in Brüssel. In dieser Zeit sind zahlreiche Reformen für die Landwirtschaft umgesetzt worden - und auch der neue EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos aus Rumänien hat bereits sein Konzept einer Agrarreform für den Zeitraum 2014 - 2020 vorgelegt. Bei einem Lokalaugenschein in Brüssel hat sich "Land und Leute" über seine Pläne und das Zukunftsszenario der europäischen Agrarpolitik informiert.

*Europaweite Kennzeichnung bei Eiern.
Rund 50 Millionen Eier werden rund um Ostern in Österreich gegessen, sie stammen seit 2009 ausschließlich aus Boden- und Freilandhaltung. Im Lauf des heurigen Jahres möchte nun auch die EU in allen Mitgliedstaaten die konventionelle Käfighaltung verbieten; allerdings wollen sich zahlreiche Länder nicht daran halten. Die Interessensvertretung der österreichischen Eierproduzenten fordert in diesem Zusammenhang eine europaweite klare Kennzeichnung hinsichtlich Herkunft und Haltungsform.

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