ADA-Infobox macht Station im Parlament Wanderausstellung informiert über Entwicklungszusammenarbeit

Wien (PK) - Die Wanderausstellung der Austrian Development Agency (ADA), die seit Oktober 2011 in zahlreichen österreichischen Institutionen unterwegs ist, macht derzeit in der Säulenhalle des Parlaments Station und informiert über das Engagement der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (EZA) in Afrika, Asien, Lateinamerika, Ost- und Südosteuropa.

Vom Kosovo über Mosambik bis hin nach Nicaragua führt eine virtuelle Reise in zehn Länder auf vier Kontinenten, wobei mit Kurzfilmen und Impressionen von erfolgreichen Projekten und Programmen vor allem eines gezeigt werden soll - dass Entwicklungszusammenarbeit neue Perspektiven für Menschen in armen Ländern schafft und vieles bewirkt. Die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung haben zudem die Möglichkeit, in einem interaktiven Quiz ihr Wissen über Entwicklung zu testen.

Nationalratspräsidentin Barbara Prammer würdigte in Anwesenheit zahlreicher Abgeordneter das Engagement der ADA und betonte, die Entwicklungszusammenarbeit liefere wertvolle Beiträge zur Verminderung von Armut, zur Friedenssicherung und zum Erhalt der Umwelt. Sie helfe, durch den Aufbau demokratischer Strukturen die Stabilität in den Partnerländern zu fördern. Dass die Infobox auch im Parlament stehe, sei ihr deshalb so wichtig, weil viele Initiativen durch die ParlamentarierInnen im Sinne des "Empowerment" gesetzt würden. Derzeit gebe es eine enge Kooperation mit dem Parlament von Mosambik, andere Parlamente hätten ebenfalls angefragt, ähnliche Programme zu starten, berichtete Prammer.

Die Nationalratspräsidentin sprach auch die in Zeiten von Sparprogrammen schwierige Lage der Entwicklungszusammenarbeit an. "Einfach ist die Situation nicht", sagte sie, umso wichtiger sei es, die Bevölkerung auf die wichtige Aufgabe der EZA aufmerksam zu machen und die Menschen entsprechend zu sensibilisieren.

Der Zweite Präsident des Nationalrats, Fritz Neugebauer, unterstrich die Notwendigkeit, das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass hohe Lebensstandards, ein gut funktionierendes Bildungs- und Gesundheitssystem sowie Demokratie nichts Selbstverständliches sind. Deshalb sei eine Informationskampagne wie die Infobox der ADA enorm wichtig.

Die Stärkung von Demokratie und Parlamentarismus in den Entwicklungsländern zähle zu einer wesentlichen Aufgabe der ADA, betonte auch die Geschäftsführerin, Brigitte Öppinger-Walchshofer. Deshalb sei es auch ein richtiges Signal, dass die Infobox im Haus der österreichischen Volksvertretung zu sehen ist, wo neben den ParlamentarierInnen auch die zahlreichen BesucherInnen die Möglichkeit erhalten, sich über das umfangreiche Aufgabengebiet der ADA zu informieren.

Die Infobox-Wanderausstellung der ADA gastiert noch bis 2.März im Hohen Haus. Ihre bisherigen Stationen waren die Entwicklungstagung in Krems, der Tag der offenen Tür im Außenministerium, die Wirtschaftskammer Österreich, das C3:Centrum für internationale Entwicklung und das Wiener Rathaus. Sie wird nun nach Hainburg weiterziehen, wo die Tagung für Entwicklungszusammenarbeit stattfindet, und ist dann in den Landeshauptstädten zu sehen.

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