FP-Haslinger kritisiert Feuerwachen-Schließungen in Wien

SPÖ spart wieder bei der Sicherheit

Wien (OTS) - SPÖ-"Feuerwehr"stadträtin Brauner spart durch die Schließung von Gruppenwachen bei der regionalen Sicherheit und setzt Menschenleben aufs Spiel, kritisiert FPÖ-Gemeinderat Gerhard Haslinger. Ihre Randbemerkung über die Schließung von vier(!) Gruppenwachen der Wiener Berufsfeuerwehr bei einer Pressekonferenz täuscht über das wahre Ausmaß des SPÖ-Skandals hinweg, denn die Anfahrtszeiten zu den Einsätzen könnten sich nahezu verdoppeln. Überdies haben zwei dieser Wachen (Neubau und Brigittenau) die meisten Einsätze zu verzeichnen.

Die Gruppenwache Brigittenau etwa liegt im Bezirkszentrum und kann im gesamten 20. Bezirk rasch eingreifen. Bei Schließung müssten alle Einsätze von der Hauptfeuerwache Leopoldstadt abgedeckt werden. Nicht nur um vieles längere Anfahrtswege sondern auch die steigenden Bevölkerungszahlen im 2. und 20. Bezirk lassen befürchten, dass hier Menschenleben grob fahrlässig aufs Spiel gesetzt werden.

Auch die Werkstätte (Mechaniker, Spengler- und Lackiererei) in der HFW Floridsdorf soll aufgelassen werden und 30 Vertragsbedienstete den Arbeitsplatz kosten. Diese sollen bei MA-48 oder Wiener Linien unterkommen. Durch die Sperre der Werkstätte müssten Reparaturen bei Fremdfirmen durchgeführt werden, wodurch die Fahrzeuge längere Zeit nicht einsatzbereit wären, warnt Haslinger.

Die von Brauner stolz präsentierte Feuerwehrschule stößt bei den Bediensteten auf große Skepsis, da die Schule keinerlei Verbesserung oder Veränderung zur bisherigen Ausbildung bringen wird. Haslingers Fazit: Brauner spart bei der Sicherheit und gefährdet Leib und Leben der Bevölkerung. (Schluss)otni

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