Lehrer-Ausbildung - Ministerin Schmied: Konstitution eines gemeinsamen Entwicklungsrats

Intensiver Arbeitsprozess bei "PädagogInnenbildung NEU" - Pädagogische Hochschulen als Kompetenzzentren für Lehrerbildung - Bestmögliche gemeinsame Lehrerausbildung

Wien (OTS/SK) - Bildungsministerin Claudia Schmied und Wissenschaftsminister Töchterle haben heute, Mittwoch, neue Entwicklungsschritte für das gemeinsame Reformprojekt "PädagogInnenbildung NEU" präsentiert. Die neue Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer ist dank "umfangreicher Vorarbeiten" bestens vorbereitet, man befinde sich in einem intensiven Arbeitsprozess, sagte Ministerin Schmied, die darüber informierte, dass sich heute auch der gemeinsame Entwicklungsrat unter Vorsitz des Bildungsexperten Andreas Schnider konstituiert hat. Für Ministerin Schmied ist klar: "Vom Neusiedler See bis zum Bodensee muss eine bestmögliche Qualifikation der Pädagoginnen und Pädagogen gegeben sein." Den Pädagogischen Hochschulen (PH) kommt dabei in Sachen Fort-und Weiterbildung der Lehrenden eine zentrale Rolle zu. ****

Der heute nominierte Entwicklungsrat berät einvernehmlich das Unterrichts- und Wissenschaftsministerium und hat u.a. folgende Aufgaben: + Definition der Eckpunkte für Kompetenzkataloge + Weiterentwicklung bei der Koordinierung der Eckpunkte für Curricula + Anerkennung der Ausbildungsprogramme + Empfehlungen für Leistungsvereinbarungen + Erstellung eines gesamtösterreichischen Entwicklungsplans für die Verankerung der PädagogInnenbildung NEU.

Bis dato ist bereits viel an wesentlichen Vorarbeiten geschehen. Dies umfasst z.B. die Weiterentwicklung der Pädagogischen Hochschulen und die Vorbereitung neuer Studienangebote. So wurden Masterstudien für Mentoring, für kollegiales Lehren und Lernen sowie für Schulmanagement ausgeschrieben. "Wie intensiv die Zusammenarbeit zwischen Pädagogischen Hochschulen und Universitäten in der Praxis schon ist, zeigt die Tatsache, dass von den 14 Anträgen der Pädagogischen Hochschulen auf neue Masterstudien 13 in Zusammenarbeit mit Universitäten gestellt wurden", hob Schmied die erkennbaren Fortschritte bei diesem strategischen Schlüsselprojekt der Bildungsreform hervor. Für die Bildungsministerin ist es im nächsten Schritt von zentraler Bedeutung, Masterprogramme im öffentlich-rechtlichen Auftrag (nicht kostenpflichtige Angebote) zu verankern. Hierzu seien Gespräche mit Wissenschaftsminister Töchterle zu führen, sagte Schmied. Auch an der Stärkung der Forschungskompetenz der Pädagogischen Hochschulen werde weiter intensiv gearbeitet.

Beim gemeinsamen Reformprojekt "PädagogInnenbildung NEU" gehe es um eine bestmögliche Aus- und Weiterbildung für alle Lehrenden. Grundsätzlich soll die neue Ausbildung auf den vier Säulen Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Pädagogik und Schulpraxis basieren. (Schluss) mb/ah

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