Windbüchler-Souschill: Freiwilligengesetz ist erster wichtiger Schritt

Grüne fordern Verlängerung der Anspruchsdauer der Familienbeihilfe

Wien (OTS) - Im heutigen Nationalrats-Plenum steht das
Bundesgesetz zu Förderung von freiwilligem Engagement auf der Tagesordnung. "Das Freiwilligengesetz ist ein wichtiger erster Schritt zu besseren Rahmenbedingungen für freiwillig Engagierter", erklärt die Zivildienst- und Jugendsprecherin der Grünen, Tanja Windbüchler-Souschill.

"Besonders begrüßenswert ist, dass nun Gedenkdienst, Friedens- und Sozialdienste auch für Frauen zugänglich gemacht werden können, die bisher als Zivilersatzdienst Männern vorbehalten waren. Das entspricht langjährigen Grünen Forderungen", erläutert Windbüchler-Souschill und fordert: "Dieser erste Schritt gehört jedoch mit Sicherheit evaluiert, insbesondere auch was die im Gesetz festgelegte Arbeitsmarktneutralität betrifft. Freiwilliges Engagement darf keinesfalls reguläre Arbeitsplätze ersetzen."

"Außerdem muss die Anspruchsdauer der Familienbeihilfe bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres für alle die ein Freiwilligenjahr absolviert haben verlängert werden. Es kann nicht sein, dass ein junger Mensch, der ein Freiwilligenjahr absolviert hat, in seinem späteren Bildungsweg benachteiligt ist. Das Freiwillige Jahr soll auch für die Berufsorientierung junger Menschen sorgen, dieses Jahr ist aber für ein Studium nicht anrechenbar."
Eine weitere Grüne Forderung ist die Weiterentwicklung des Freiwilligenpasses und damit die Anerkennung der durch freiwilliges Engagement erworbenen Kompetenzen. "Auch dafür werden wir uns weiterhin einsetzen", betont die Grüne Zivildienst- und Jugendsprecherin.

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