FPÖ NÖ beantragt im NÖ Landtag nachhaltiges Hochwasserschutz-Konzept!

Fließgewässer müssen gesamtheitlich untersucht werden, und nicht nur bis zur Gemeindegrenze

St. Pölten (OTS) - Die verheerenden Hochwasserkatastrophen der letzten Jahre, besonders an Kamp, Donau und March, hatten die Umsetzung zahlreicher Schutzmaßnahmen zur Folge.

"Die politisch Verantwortlichen sind dazu verpflichtet, möglichst rasch Sicherheitsmaßnahmen gegen Überschwemmungen für die Bevölkerung umzusetzen. Dafür notwendig sind umfassende Abflussuntersuchungen sowie geologische Gutachten, die jedoch nur bis zur jeweiligen Gemeindegrenze durchgeführt werden. Ein erhöhtes Hochwasserrisiko für flussabwärts liegende Kommunen wird somit hausgemacht und erhöht damit die Kosten für dortige Schutzmaßnahmen massiv", schildert FP-LAbg. Ing. Martin Huber.

Dieser "Schildbürgerstreich" müsse schnellstmöglich ein Ende finden. Flüsse müssten nicht nur beschränkt, sondern in ihrem gesamten Gewässerbereich untersucht werden.

"Eine derartige gesamtheitliche Untersuchung würde den positiven Nebeneffekt mit sich ziehen, dass die Fließgewässer auch im Hinblick auf ihre ökologische Nutzung, Stichwort Wasserkraft, betrachtet werden. Wir fordern daher alle bisher vom Land, den NÖ Gemeinden und den Kommunen der angrenzenden Bundesländer erhobenen Untersuchungen in ein einheitliches Konzept zusammenzuführen. Fließgewässer müssen in ihrem gesamten Verlauf hinsichtlich Hochwasserschutz unter die Lupe genommen werden. Anschließend sollen diese Erhebungen sowie der Stand der Schutzprojekte jährlich im Landtag mit dem Umweltbericht präsentiert werden", erklärt Huber abschließend den freiheitlichen Antrag.

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