ÖGKV unterstreicht die Bedeutung des europäischen Jahres für "Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen"

Pflegefachberufe in ihrem gesamten Handlungsspektrum gefragt

Wien (OTS) - Mit Beschluss des europäischen Parlamentes und des Rates vom 14. September 2011 wurde das Jahr 2012 zum "Europäischen Jahr für Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen" ausgerufen.

Ziel ist es, auf Probleme älteres Menschen hinzuweisen und diese gleichzeitig als Chance für die Gesellschaft insgesamt begreifbar zu machen. Dabei ist das gegenseitige Verständnis der Menschen ein wichtiger Aspekt zur weiteren Erhaltung der sozialen Stabilität. Seit 1980 nimmt die Zahl der älteren Menschen in Europa immer schneller zu. Derzeit liegt der Altersdurchschnitt in den 27 EU -Staaten bei etwa 41 Jahren. Berechungen zufolge wird er 2060 auf 48 Jahre ansteigen.

In Österreich werden die Themen durch das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz zusammengeführt.

"Aktives Altern bedeutet Prozesse zu optimieren um den Menschen die Möglichkeit zu geben, mit zunehmenden Alter ihre Gesundheit zu wahren, am Leben ihrer sozialen Umgebung teilzunehmen, ihre persönliche Sicherheit zu gewährleisten und so ihre Lebensqualität zu verbessern.", so Ursula Frohner, Präsidentin des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbands (ÖGKV).

Folgende Schwerpunkte wurden durch einen nationalen Lenkungsausschuss definiert:

  • Arbeitswelt
  • Teilhabe
  • Gesundheit und Würde
  • Generationenbeziehungen

Für Angehörige der Pflegefachberufe ergeben sich dabei Umfangreiche Themenstellungen.

Die Unterstützung eines gesunden Lebensstils und die aktive Teilnahme an der Bewältigung krankheitsbedingter Defizite, sowie bei der Pflege pflegebedürftiger Angehöriger sind hier als einige von vielen Punkten zu nennen. Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege nehmen diese Rolle im Rahmen der Pflegefachberatung war.

Um aktives Altern aus der Perspektive der Pflegefachberufe für die Menschen zu ermöglichen sind die Kompetenzen der Gesundheitsberufe insgesamt in den Versorgungssystemen zu enthierarchisieren und Prozess orientiert einzusetzen. Darüber hinaus sind die Leistungen niederschwellig, Zielgruppen gerecht und aufsuchend anzubieten. Ein besonderes Augenmerk ist dabei auf bildungsferne und risikogeneigte Bevölkerungsgruppen zu legen. Durch ihre Praxisnähe können insbesondere Pflegefachberufe zielgruppennahe Konzepte umsetzen.

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Ursula Frohner, Präsidentin
Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband - ÖGKV
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