FPK-KO Kurt Scheuch: Wer war am Volksbanken-Skandal schuld?

Verantwortung wird nicht hinterfragt

Klagenfurt (OTS) - Wenn zwei das Selbe machen, ist das noch lange nicht das Gleiche. Das trifft für FPK-Klubobmann Ing. Kurt Scheuch in jedem Fall auf die mediale Skandalisierung und bewusste Meinungsmache in der Causa Hypo zu. So gebe es in Österreich mehrere Banken, die große Probleme haben wie die KA Finanz (erhielt 4,65 Milliarden), die Hypo (erhielt 1,55 Milliarden) und jüngst die Volksbank (erhielt 1,05 Milliarden). In allen drei Fällen wurden unfassbare Summen an Steuergeld eingesetzt , um eigenartige Geschäfte von Bankmanagern, die im Übrigen mit horrenden Gehältern nach wie vor ausgestattet sind, zu sanieren. "Nur in der Causa Hypo findet eine jahrelange Skandalisierung statt, die Ihresgleichen nicht finden wird", kritisiert Scheuch.

Für halbwegs intelligente Beobachter sei somit klar, dass es bei der Skandalisierung rund um die Hypo-Problematik einzig und allein darum gegangen ist, Kärnten und insbesondere der Kärntner Politik zu schaden. Dies ging so weit, dass sich eine durchaus hinterfragenswürdige Finanzministerin erdreistete Kärnten mit Griechenland zu vergleichen. "Vielleicht sollte man jetzt die Finanzministerin sowie einige Medien fragen, wer in der Volksbank und in der Kommunalkredit für die Misswirtschaft verantwortlich zeichnet. Allesamt ÖVP-nahe Bänker, die nach bester Manier Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren. Aber über all das wird ein großer Mantel des Schweigens ausgebreitet, geht es ja primär darum, Kärnten zu schaden und eine rot/schwarze Regierung zu schützen. Eine solche zweiklassige Behandlung und Berichterstattung hat sich weder die Kärntens Politik und schon gar nicht die Kärntner Bevölkerung verdient", so der freiheitliche Klubobmann. (Schluss)

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