VP-Stiftner ad Car-Sharing: Bezirke müssen Letztentscheidungsrecht haben

Wien (OTS) - "Die ÖVP Wien begrüßt den Ausbau des Carsharing-Modells in Wien, bei der Umsetzung müssen jedoch klare Grundsätze beachtet werden", betont heute der Verkehrssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Roman Stiftner. So sehr Carsharing eine Mobilitätsalternative in der Stadt ist, muss aber doch der Parkplatzbedarf dieses Verkehrssystems geklärt werden. Es besteht in vielen Teilen Wiens eine eklatante Parkplatznot, die durch die Schaffung von reservierten Carsharing-Parkplätzen auf öffentlichen Straßenflächen nicht gebessert wird. Daher müsse sich die Stadtregierung Ausgleichsmaßnahmen, wie etwa den Bau von zusätzlichen Garagen, überlegen. Auch sollen sichtbare Stellflächen bei öffentlichen Einrichtungen verstärkt herangezogen werden.

Es muss nun dringend geklärt werden, wie viele Parkplätze und vor allem, wo diese für das Carsharing zur Verfügung gestellt werden. "Die Bezirke müssen das klare Letztentscheidungsrecht haben, ob sie Carsharing-Stellflächen im öffentlichen Straßenraum haben wollen, oder nicht. Die konkreten Standplätze müssen die Zustimmung des jeweiligen Bezirks haben", so Stiftner weiter. Sind es doch die Bezirke, welche die Parkplatzsituation in ihrem Bereich am besten beurteilen können.

Der weitere Ausbau des Carsharing-Modells darf jedenfalls nicht dazu führen, dass durch eine unüberlegte Standplatzwahl die Parkplatzsituation in Wien weiter unzumutbar verschärft wird. "Einer solchen undifferenzierten Vorgehensweise der rot-grünen Stadtregierung würden wir uns deutlich entgegenstellen", so der Verkehrssprecher weiter. "Wir sehen uns die Umsetzung des neuen Modell sehr genau an", so Stiftner abschließend.

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