"Eco" am 1. März: Turbulenzen im Volksbanken-Sektor

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert in "Eco" am Donnerstag, dem 1. März 2012, um 22.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Wieder Bankenrettung nötig: Die Turbulenzen im Volksbanken-Sektor

Der Volksbanken-Sektor, die fünftgrößte Bank Österreichs, ist in ernsten Schwierigkeiten. Das Überleben des Spitzeninstituts wurde mit einer neuerlichen Hilfe der Republik, die nun mehr als eine Milliarde Euro ausmacht, gesichert. Die Existenzkrise hat viele Ursachen, u. a. entstanden die riesigen Verluste durch die nötigen Abschreibungen auf die Griechenland-Papiere, durch die Verluste der Gesellschaften in Rumänien und Ungarn und durch die Abwertung der Beteiligung an der Investkredit. "Eco" berichtet über Fehler und Versäumnisse, über die Haftungen der selbstständigen Volksbanken, über die Sicherheit für die Sparer und Anleger und darüber, wer für die Rettung letztendlich aufkommen wird. Bericht: Günther Kogler, Bettina Fink.

Ölpreis: Wer an den Preissteigerungen für Öl und Benzin verdient

Die Spritpreise explodieren förmlich. Die verärgerten Autofahrer müssen derzeit knapp 1,4 Euro pro Liter zahlen, im Einzelfall schon bis zu 1,6 Euro. Gründe dafür gibt es viele, einer davon sind die Rohölpreise, die allein seit Anfang Februar um mehr als zehn Prozent gestiegen sind. Dazu kommen Verknappungen des Angebots und der Konflikt um das iranische Atomprogramm, die den Ölpreis antreiben. Ölkonzerne und Raffinerien geben zudem nicht nur Kostensteigerungen weiter, ganz nebenbei werden saftige Gewinne erwirtschaftet. Und der Staat kassiert über die Steuern kräftig mit. "Eco" besucht die billigste und die teuerste Tankstelle Österreichs und zeigt auf, wer von den gestiegenen Preisen wie viel profitiert. Bericht: Hans Wu, Hans Hrabal.

EU-Erweiterung: Kommt mit Kroatien ein weiteres Griechenland?

Mitte des nächsten Jahres wird Kroatien der Europäischen Union beitreten. Mitte dieser Woche werden der österreichische Bundespräsident und eine Politikerdelegation das Nachbarland besuchen. "Eco" zeigt aus diesem Anlass, wie Kroatien für den EU-Beitritt wirtschaftlich gerüstet ist. Das Land steckt in einer tiefen Krise, nach einem Sparbudget wird der Beamtenapparat reduziert und auch sonst müssen die Kroaten den Gürtel enger schnallen - und das bei einem Durchschnittslohn von 800 Euro monatlich. Die Arbeitslosigkeit ist hoch und die Industrieproduktion bei weitem nicht europareif. Kroatien bemüht sich gerade, mit Interventionen die Währung stabil zu halten, und kämpft gegen die weitere Absenkung der Kreditwürdigkeit auf das tiefste Niveau. Bericht: Christian Wehrschütz.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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