ÖAMTC: Parkgebühren in Wien steigen - Garagen müssen günstiger werden

Parkscheine werden um satte 67 Prozent teurer

Wien (OTS) - Morgen, 1. März, ist es soweit: In Wien werden die Tarife für die Kurzparkzonen angehoben. Bereits 2007 hat es die letzte drastische Erhöhung um 50 Prozent gegeben. "Die Parkscheingebühren werden diesmal um zwei Drittel angehoben. Damit bricht die Stadt Wien das vor fünf Jahren gegebene Versprechen, die Gebühren nur noch inflationsangepasst zu erhöhen", kritisiert ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer. Auch Falschparker müssen zukünftig tiefer in die Tasche greifen: Statt bisher 21 Euro ist ab morgen eine Strafe von 36 Euro fällig.

Der ÖAMTC tritt dafür ein, dass Mobilität für alle leistbar bleiben muss. "Diese Gebührenerhöhungen bewirken das Gegenteil", hält Hoffer fest. "Als Zeichen des guten Willens sollte die Stadt zumindest die Gratis-Parkzeit von zehn auf 15 Minuten erhöhen." Der ÖAMTC wiederholt seine Forderung, dass die Mehreinnahmen aus Parkgebühren und Strafen für die Schaffung und Verbilligung von Garagenplätzen genützt werden.

Das Parkpickerl in den Innenbezirken der Stadt wird ab morgen hingegen ein wenig billiger. "Die Preisreduktion von 135 auf 120 Euro ist allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein", erklärt der ÖAMTC-Experte. "Die Erhöhung der Kurzparktarife belastet die Wiener Autofahrer mit einem Vielfachen des Ersparten."

Die neuen Preise für die Parkscheine im Detail

  • Eine halbe Stunde (rot): 1 Euro statt 60 Cent
  • Eine Stunde (blau): 2 Euro statt 1,20 Euro
  • 90 Minuten (grün): 3 Euro statt 1,80 Euro
  • 120 Minuten (gelb): 4 Euro statt 2,40 Euro
  • Zehn Minuten (violett) bleiben gratis

Die alten Parkscheine verlieren mit 1. März ihre Gültigkeit und dürfen danach nicht mehr verwendet werden.

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