Lichtenecker fordert Forschungsfinanzierungsgesetz und massive Erhöhung der Forschungsmittel

Grüne: Regierung verunsichert die Forschungslandschaft

Wien (OTS) - Die Verärgerung in der Forschungslandschaft über die Vorgangsweise der Regierung, kann Ruperta Lichtenecker , Vorsitzende des Ausschusses für Forschung, Innovation und Technologie im Parlament und Wirtschafts- und Forschungssprecherin der Grünen, durchaus verstehen: "Eine Forschungseinrichtung langfristig gut auszustatten und abzusichern, alle anderen aber in der Luft hängen zu lassen sowie massive Budgeteinschnitte vorzunehmen, das ruft berechtigten Unmut hervor."

Lichtenecker kritisiert die Reduktion der Ausgaben für Forschung, Wissenschaft und Universitäten von 5,9 Prozent auf 5,6 Prozent der Gesamtausgaben, wie von den Regierungsparteien im Bundesfinanzrahmen 2012-2015 beschlossen. "Das wird mittelfristig schwerwiegende Folgen für den Wissensstandort Österreich haben", meint Lichtenecker und fordert daher ein Forschungsfinanzierungsetz, Transparenz bei der Mittelvergabe und die massive Erhöhung der Mittel für Forschung. "Gerade jetzt braucht es Planbarkeit und Berechenbarkeit. Denn nur so wird es auch gelingen die besten Köpfe in Österreich zu halten und die Attraktivität des Forschungsstandortes zu stärken", erläutert Lichtenecker.

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